True Story

Blauwasserleben – deutsches Drama aus dem Jahr 2014.

Blauwasserleben

Der Film basiert auf dem Buch „Blauwasserleben-Eine Weltumsegelung, die zum Albtraum wurde“ aus dem Jahr 2014 von Heike Dorsch. Die Autorin beschreibt hier ihre eigene Geschichte.

Während einer Weltumsegelung in der Südsee wird ihr Partner Stefan Ramin ermordet. Ihr Lebensgefährte wird am 9. Oktober 2011 auf der Pazifikinsel Nuku Hiva erschossen, zerstückelt und verbrannt. Als Täter konnte der Einheimische Arihano Haiti identifiziert werden, den das Paar zuvor kennengelernt hatte. Der Fall sorgte für großes Aufsehen, anfangs war die Rede von einem Kannibalen-Mord, was sich durch spätere Ermittlungen nicht bestätigte.

Heike Dorsch wurde 1974 in Würzburg geboren. Nach ihrer Ausbildung als Diplom-Betriebswirtin arbeitete sie als Produktmanagerin für internationale Unternehmen. Mit 20 Jahren lernt sie den lebensfrohen Studenten Stefan Ramin kennen. Beide haben einen Traum, ein Leben auf den Weltmeeren, gemeinsam die Welt zu entdecken.

2004 hatte sie ihren Job gekündigt, folgte ihrer großen Liebe und ging nach Asien. Hier machte sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin und engagiert sich als Sozialarbeiterin für Schulprojekte. 2008 ließ sie alles hinter sich, um mit ihrem Partner als Blauwassersegler die Welt zu bereisen. Ihr zweiter großer Aufbruch, der Traum vom Leben auf den Ozeanen wurde wahr.

Ihr Glück findet ein grausames Ende. Auf der Insel Nuku Hiva lernten sie Henri Arihano Haiti kennen. Der Inselbewohner und ihr Partner gingen auf die Jagd. Der Einheimische kam allein zurück und sagte ihr, das ihr Lebensgefährte verletzt im Wald liege und Hilfe benötige. Sie folgte ihm und wurde überrascht. Er fesselte sie an einen Baum und versuchte sie zu missbrauchen. Ihr gelang es sich aus den Fängen des Täters zu befreien und benachrichtigte die Behörden.

Man fand eine Feuerstelle mit menschlichen Knochenresten und Kleidung. Heike Dorsch wird nie wissen was in diesen Stunden mit ihrem Lebensgefährten wirklich geschehen ist. Bis heute ist nicht klar welches Motiv den Täter dazu gebracht hat. Arihano Haiti wurde im Mai 2014 zu 28 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.