True Story

Die verwegenen Sieben (Uncommon Valor) – amerikanisches Drama, Thriller aus dem Jahr 1983.

Die verwegenen Sieben

Das Kriegsdrama beruht auf der Geschichte von Lieutenant Colonel (Oberstleutnant) Bo Gritz. Der 1939 geborene James Gordon „Bo“ Gritz ist ehemaliger Offizier der United States Army Special Forces, auch bekannt als Green Berets, der im Vietnamkrieg diente. Nach Ende des Vietnamkriegs gab es immer noch vermisste Soldaten, die als Kriegsgefangene in Südostasien festgehalten wurden. In den 1980er Jahren unternahm Bo Gritz einige privater Reisen nach Südostasien, um dort nach Kriegsgefangenen zu suchen.

US Präsident Ronald Reagan setzte Vietnam mit der Frage der vermissten US-Soldaten stark unter Druck und blieb dabei, auch nachdem er Vietnam 1985 unbegrenzte Kooperation seiner Behörden bei der Suche anbot.

Die Aktionen um nach diesen Soldaten zu suchen waren umstritten, da man sie als planlos verschrien hatte. Man warf Bo Gritz vor, diese Reisen nur zu unternehmen um Drogen zu schmuggeln.  Bo Gritz, ein ehemaliger Green Beret und hochdekorierter Veteran des Vietnamkriegs, glaubte daran, Soldaten zu finden. Seine Missionen waren erfolglos, diese zum Teil vom Milliardär, Unternehmer und Politiker,  H. Ross Perot finanziert wurden.

Aber Bo Gritz fand etwas anderes, angebliche Beweise für eine CIA-Beteiligung am Drogenhandel.  Viele Amerikaner schenkten diesen Vorwürfen wenig Aufmerksamkeit, doch er fand ein Publikum, diese sich weit rechts orientierten, die das interessierte. Es heißt, es war seine Leidenschaft für solche verdeckten Operationen in den 1980er Jahren um nach Kriegsgefangenen zu suchen, dies alles unter seinem Kommando.

In der US-Army diente er von 1957 bis 1979. Im Vietnamkrieg gehörte er der 5. Special Forces Group an, einer Spezialeinheit, die er kommandierte. Er kämpfte auch im laotischen Bürgerkrieg. Bo Gritz überlebte sechs Jahre im Vietnamkrieg, ein Bär von einem Mann, der Ziegel mit den bloßen Händen brechen kann. Seine Eltern waren selbst beide beim Militär. Sein Vater starb 1944 als man ihn mit seinem Flugzeug abgeschossen hatte. Bo Gritz wuchs bei den Großeltern auf. Schon im Kindesalter hatte ihn das Militär fasziniert.

Später kommandierte er selbst eine mobile Einheit in den abgelegenen Regionen in Vietnam, Orte an die die eigentlichen US-Truppen nie vorgedrungen waren. General William Westmoreland erwähnte ihn in seinen Memoiren als klassischen amerikanischen Kriegshelden.

1979 nach dem Ende des Krieges glaubte er auch, das immer noch gefangene amerikanische Soldaten im Dschungel von Laos festgehalten werden. Mehrere Male hatte er nach ihnen gesucht und man bat ihn seine Erkenntnisse vor einem Untersuchungsausschuss offen zu legen. Diese Informationen entpuppten sich jedoch als unwesentlich.

Kritiker meinen er habe nur Publicity gesucht, dies mit den finanziellen Mitteln die ihm Ross Perot zur Verfügung gestellt hatte. Er habe seine Vorhaben übertrieben und mit der Verfolgung der Ziele nur gespielt. Heute gilt er als Rassist und machte seine Antipathie gegenüber anderen Menschen, zum Beispiel den Juden, deutlich.