True Story

Inside a Skinhead (The Believer) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2001.

Inside A Skinhead

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Daniel Burros, einem Mitglied der American Nazi Party und United Klans of America (UKA), eine der größten Organisationen des Ku-Klux-Klan. Er selbst war Jude. Als dies von einem Reporter der New York Times enthüllt wurde, beging Daniel Burros Selbstmord.

Daniel „Dan“ Burros (1937-1965) war amerikanischer Staatsbürger mit jüdischen Wurzeln. Geboren am 5. März 1937 in Queens, New York City. Er galt nicht gerade als sehr sportlich und hatte schlechte Augen. In der jüdischen Schule die er besuchte wurde bei ihm ein außerordentlich hoher IQ von 154 festgestellt. Man beschrieb ihn als paranoid, so zum Beispiel bei sportlichen Wettkämpfen, wo er fürchtete zu verlieren. Sein feuriges Temperament führte oft zum Streit, er wurde aggressiv und hysterisch. Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen mit seinen Mitschülern, die ihn ständig verspotteten.

Sein Interesse galt dem Militär und so wollte er nach dem Schulabschluss an die United States Military Academy in West Point. Er wurde jedoch nicht angenommen. Während der Zeit an der High School trat er der Nationalgarde bei und trug offen und stolz seine Uniform. 1955 ging er zur US-Army und wurde aufgrund einiger Selbstmordversuche aus dem Militärdienst entlassen. Seine Entlassung wurde mit Untauglichkeit und einer Verhaltensstörung angegeben.

In einem Abschiedsbrief lobte er Adolf Hitler. Nazi-Symbole hatten ihn schon immer interessiert und er hatte deutsch gelernt um die Worte Adolf Hitlers zu verstehen. So fand er zur American Nazi Party. 1958 arbeitete er als Drucker an der Queens Borough Public Library. Obwohl er ein fleißiger und gewissenhafter Mitarbeiter war, sprach er von nichts anderem als seiner Bewunderung für Adolf Hitler und seinen Hass auf die Juden. Seine Eltern waren ratlos und beteten.

1960 zog Daniel Burros nach Arlington. Hier in der amerikanischen Nazi-Partei schwor er einen Eid auf die Treue zu Adolf Hitler. Er verfasste Pamphlete in denen er Völkermord an Juden predigte. Gründer dieser Partei war George Lincoln Rockwell, den man auch als „American Hitler“ betitelte. Selbst er war über einige Ansichten von Daniel Burros erstaunt, stand diesen ablehnend gegenüber und bezeichnete ihn als einen Sadist.

Man wusste nicht das Daniel  Burros jüdischer Herkunft war. Er engagierte sich, verteilte Flyer und predigte „Die Juden müssen leiden.“ In der Partei stieg er auf und machte Karriere. Seine Mitstreiter fanden seine Ideen abnormal. Burros kehrte dieser Partei den Rücken und ging zum Ku-Klux-Klan. 1965 wurde er zum Chef von New York ernannt, da man hier seinen Ansichten mehr Aufmerksamkeit schenkte. Noch im selben Jahr veröffentlichte der Reporter John McCandlish Phillips einen Artikel in der New York Times über Daniel Burros und seiner jüdischen Herkunft. Der Reporter hatte versucht ihn zu stoppen. Daraufhin nahm sich Daniel Burros am 31. Oktober 1965, in der Wohnung seines Kameraden Roy Frankhouser, in Reading, Pennsylvania, das Leben.