True Story

Ein amerikanischer Traum (An American Rhapsody) – amerikanisch-ungarisches Drama aus dem Jahr 2001.

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Das biografisch angelehnte Drama beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist die Geschichte der Drehbuchautorin und Regisseurin des Films Éva Gárdos, der Flucht ihrer Eltern aus dem kommunistischen Ungarn. Éva Gárdos wurde 1950 in Budapest, Ungarn, geboren. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte bei der ihre Eltern und ihre ältere Schwester aus Ungarn flohen und nach Kanada emigrierten.

1951 wollten ihre gut situierten und gebildeten Eltern mit den Töchtern Eva und ihrer älteren Schwester, das von Stalin und dem Kommunismus beherrschte Ungarn verlassen. Ihre Eltern glaubten jedoch das Eva noch zu jung sei, um diese gefährliche Reise antreten zu können. Die Eltern die sich über die schwer bewaffnete Grenze schlichen, ließen das Kind zurück und gaben es einem Paar, das als Bauern außerhalb von Budapest lebte. Éva Gárdos sagt, es war eine wunderschöne Kindheit, aufgewachsen in der Natur und es waren liebevolle Pflegeeltern.

Erst als sie 6 Jahre alt ist, half das Rote Kreuz dabei um die Familie, die in Montreal lebte,  wieder zu vereinen. Man setzte sie in ein Flugzeug um Montreal zu erreichen. In Montreal angekommen aß sie ihren ersten Hamburger. Sie lernte Englisch und fragte natürlich wo sie denn nun hingehöre. Die Familie, ihr Vater Leslie (ehemals Laszlo), ihre Mutter Vera und die beiden Schwestern Eva und Vera waren nun wieder zusammen. Sie beschreibt das Wiedersehen als einen Kulturschock und ihre Eltern waren ihr fremd. Eva besuchte das Internat Chilterns im kanadischen Buckinghamshire. Danach besuchte sie die City University of New York.

In Kanada hatte sie sich nie richtig wohl gefühlt. Als sie 17 Jahre alt ist besucht sie Budapest um ihre Pflegeeltern zu treffen, bei denen sie liebevoll aufgewachsen ist. Für alle ein sehr emotionaler Moment.

Sie fand zum Film, während ihrer Ausbildung zum Filmeditor, als man 1975 den Horrorfilm „Shock Waves“ produzierte. Sie blieb beim Film und sagte; „Es ist das Beste was ich je getan habe.“

Als 1979 der Film „Apocalypse Now“ gedreht wurde, traf sie am Set, bei dem achtmonatigen Aufenthalt auf den Philippinen, auf die Schauspielerin Colleen Camps, die im Film das Playmate Miss May spielt. Während der Drehpausen erzählte  Éva Gárdos ihr über ihre wahre Geschichte ihrer Kindheit und das sie aus Ungarn nach Kanada gekommen sei. Colleen Camps ermutigte sie über diese Geschichte ein Film zu drehen. So entstand das Drehbuch zum Film „An American Rhapsody“ in dem sie ihre eigene Geschichte verarbeitet.