True Story

Carrington – Liebe bis in den Tod – britisch-französisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1995.

Carrington Liebe bis in den tod

Der Film erzählt die Geschichte von Dora Carrington (1893-1932), einer feministischen und exzentrischen Malerin, die man einfach nur Carrington nannte und unter diesem Namen allgemein bekannt war. Das Drama schildert ihre Liebe zu dem Kritiker und Schriftsteller Lytton Strachey (1880-1932).

Dora de Houghton Carrington wurde am 26. März 1893 in Herford, einer Stadt im Westen Englands, geboren. Als Tochter eines angesehenen Anwalts entdeckte man schon früh ihr Talent. Neben dem Schulunterricht wurde dies mit zusätzlichen Zeichenstunden gefördert. Als Künstlerin hatte sie später mit gerade mal zwei Ausstellungen nur mäßig Erfolg.

Während des Ersten Weltkriegs 1916, traf sie auf Lytton Strachey. Beide verliebten sich, obwohl er homosexuell war und führten über mehrere Jahre eine Beziehung. Lytton Strachey verliebte sich wiederum in Ralph Partridge (1900-2004), einem Mann, den Carrington 1921 heiratete. Folglich war dies nun eine Dreiecksbeziehung. Die Hochzeit wurde von Lytton Strachey bezahlt und er begleitete das Paar bei ihrer Hochzeitsreise nach Venedig. 1924 kauft Lytton Strachey ein Haus in Wiltshire, in das die drei einzogen.

Lytton Strachey liebte Ralph Partridge und verkehrte zudem mit anderen jungen Männern, einschließlich einer sadomasochistischen Beziehung mit Roger Senhouse. Dies war sein letzter Geliebter.

Später traf Carrington auf den Schriftsteller Gerald Brenan (1894-1987), einem guten Freund von ihrem Ehemann Ralph Partridge, mit dem sie nun verkehrte und eine Affäre hatte. 1926 begann ihr Ehemann eine Affäre mit der Schriftstellerin Frances Marshall. Mit ihr zog er nach London. Die Ehe mit Carrington war vorbei, jedoch besuchte er sie an den Wochenenden in Wiltshire.

1928 begann Carrington eine Affäre mit Bernard „Beakus“ Penrose, ebenfalls einem Freund von Ralph Partridge. Diese Affäre erregte ihre künstlerische Kreativität. Er wollte sie ganz für sich, sie lehnte ab, da sie sich noch immer zu Lytton Strachey hingezogen fühlte und ihn auch immer noch liebte. Carrington wurde schwanger und entschied sich für eine Abtreibung. Sie malte und zeichnete, was ihr wenig Aufmerksamkeit gebracht hatte. Bekannt wurde sie durch einige ihrer Landschaftsbilder.

Lytton Strachey verstarb am 21. Januar 1932 im Alter von 51 Jahren an Magenkrebs, auch wenn dieser nicht diagnostiziert wurde. Carrington sah nach dem Tod von Lytton Strachey in ihrem Leben keinen Sinn. Zwei Monate nach seinem Tod nahm sie sich selbst das Leben. Sie hatte sich von einem Freund das Gewehr geliehen und erschoss sich selbst damit.