True Story

The Cat’s Meow – britisch-deutsch-kanadisch-amerikanisches Drama aus dem Jahr 2002.

The Cats Meow

 

Das Drama beruht auf einer halb-wahren Geschichte. Hier wurden sämtliche Gerüchte und Spekulationen verfilmt. Hierbei geht es um einen Todesfall im Jahr 1924 auf der Yacht des Zeitungsverlegers William Randolph Hearst (1863-1951).

Es war die Yacht Oneida auf die William Randolph Hearst geladen hatte. Zu seinen Gästen zählten; seine Geliebte Marion Davis (1897-1961), der Stummfilmstar Charlie Chaplin (1889-1977), die Autorin Elinor Glyn (1864-1943), die Filmschauspielerin Aileen Pringle (1895-1989), Jaqueline Logan (1901-1983), Seena Owen (1894-1966), Margaret Livingston (1895-1984) und Julanne Johnston (1900-1988), sowie der Schauspieler, Choreograph und Balletttänzer Theodore Kosloff (1882-1956) und der Arzt und Drehbuchautor Dr. Daniel Carson Goodman (1881-1957).

Mit an Bord war zudem der Regisseur und Filmproduzent Thomas Harper Ince (1890-1924). William Randolph Hearst hatte auf seine als verschwenderisch geltende Yacht geladen um seinen Geburtstag zu feiern. Thomas H. Ince befand sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. An Bord der Yacht wurde er schwer krank und verstarb wenig später, am 19. November 1924 in seinem Haus.

Dies führte zu vielen Spekulationen, obwohl die offizielle Todesursache mit Herzversagen angegeben wurde. Als Thomas H. Ince auf der Oneida erkrankt war, wurde er von Bord gebracht. Seine Frau, sein Sohn und ein Arzt brachten ihn nach Hause, wo er verstorben ist. Es folgten Gerüchte und Sensationsgeschichten. Eine davon besagte, dass William Randolph Hearst ihn auf seiner Yacht erschossen habe. Die Kugel war jedoch nicht für ihn bestimmt, sondern für Charlie Chaplin, wo Hearst vermutete, dass dieser eine Affäre mit seiner Geliebten Marion Davis habe.

Ein weiteres Gerücht wurde in Umlauf gebracht, wo es hieß, dass die Kolumnistin Louella Parson mit an Bord der Yacht gewesen sei und das sie gesehen habe, wie Hearst auf Thomas H. Ince geschossen habe. Andere Quellen hingegen besagen das sie zu diesem Zeitpunkt in New York gewesen sei. Hearst soll sie zum Schweigen gebracht haben, indem er sie bis an ihr Lebensende für seine Zeitung arbeiten ließ.

Es entstanden viele widersprüchliche Geschichten die diesen Vorfall völlig verdrehten. Der Regisseur des Films Peter Bogdanovich sagte, er habe die Geschichte von dem Regisseur Orson Welles gehört, der wiederum angegeben hatte, diese Geschichte von dem Drehbuchautor Charles Lederer, dem Neffen von Marion Davis, erfahren zu haben.

Man spekulierte ob es nun Mord gewesen sei oder ob Thomas Harper Ince eines natürlichen Todes starb. Am Abend auf der Yacht war man beim Abendessen, bei dem Thomas H. Ince Speisen und Getränke zu sich nahm, die er aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme, seiner Magengeschwüre, nicht hätte zu sich nehmen dürfen. Folglich kam es zu einem Unwohlsein, man brachte ihn von Bord und er verstarb in seinem Haus an Herzversagen.