True Story

Massai, der große Apache (Apache) – amerikanischer Western aus dem Jahr 1954.

Massai der große appache

Der Western beruht auf der Geschichte des Indianers Massai (1847-1906), einem Stammesangehörigen der Mimbreños, einer Gruppe der Chihenne und der Chiricahua Apachen.

Massai war ein Krieger der aus einem Zug mit Gefangenen entkommen konnte. Unter den Indianern befanden sich auch Geronimo und Chihuahua die als Gefangene nach Florida gebracht werden sollten. Geronimo (1829-1909) war Häuptling der Bedonkohe Apachen. Massai floh und kehrte zu Fuß nach Arizona zurück, vor ihm lag eine Strecke von 1500 Meilen. Er galt als ein sehr mutiger Krieger und kein anderer Apache hätte jemals mit ihm konkurieren können.

Drei Regimenter Kavallerie und mehrere Scouts waren auf der Suche nach ihm. Auch Al Sieber, ein deutscher Auswanderer, wurde als Scout beauftragt nach ihm zu suchen. Er hatte in vielen der Kriege gekämpft und wurde zum legendären Chef der Scouts ernannt. Albert Sieber hatte an mehr Apachen-Kämpfen teilgenommen als Daniel Boone, Jim Bridger und Kit Carson zusammen und soll hierbei 153 Apachen getötet haben. Er selbst sagte über Massai, dass dieser nur tötete, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. Er war der letzte Apache der sich wehrte und kämpfte. Mehrere Tausend Soldaten waren nun auf der Suche nach Massai.

Alles begann um 1860 als ihm sein Vater den Umgang mit Pfeil und Bogen lehrte. Aber auch wie man ein Gewehr und einen Speer benutzt. Massai und sein bester Freund Graue Eidechse trafen auf den Häuptling Geronimo. Beide arrangierten sich und kämpften gegen die amerikanischen Siedler und Soldaten. Die Indianer wurden gefangen genommen und in ein Reservat gebracht. Als Geronimo aus dem Lager floh, folgte ihm Massai mit weiteren Kriegern und Familien. Nach wenigen Monaten kehrte Massai allein in das Reservat zurück.

1886 kam es zur endgültigen Kapitulation. Die Indianer sollten mit dem Zug nach Florida gebracht werden. Aus diesem Zug gelang Massai und seinem Freund die Flucht. Die Suche beschränkte sich nur auf Massai, deshalb trennten sich beide und gingen ihre eigenen Wege. Es war schwer den erfahrenen Krieger Massai zu fassen, er hinterließ so gut wie keine Spur. Es schien als würde man ihn für jede Tötung in Arizona verantwortlich machen. Dabei wollte er nur eins, zu entkommen und sich selbst zu retten.

Während seiner Flucht traf er auf eine Frau, die ihm treu blieb und ihn bei seiner Flucht begleitete. Beide heirateten und bekamen mehrere Kinder. Man hatte Massai aufgespürt, ein Aufgebot von gesetzlosen Weißen hatte ihn in die Enge getrieben. Seinem ältesten Sohn sagte er, er müsse jetzt wie ein Mann handeln um die Familie zu verteidigen. Massai selbst ging, mit seinem Gewehr, Pfeil und Bogen, um die Familie zu beschützen. Sein Sohn folgte ihm, Schüsse fielen und Massai war getroffen. Sein Sohn rannte zurück zu seiner Mutter. Sie blieb mit den Kindern in ihrem Versteck, während die Weißen ein Feuer machten und den Leichnam von Massai verbrannten. 1911 kehrte die Mutter mit ihren Kindern in das Reservat zurück.