True Story

Music of the Heart – amerikanisches Drama aus dem Jahr 1999.

Music of the Heart

Das Drama beruht auf der wahren Geschichte von Roberta Guaspari, einer amerikanischen Violinlehrerin und Musikpädagogin. Bekanntheit erlangte sie in den 1980er und 1990er Jahren, als sie Violine an den Schulen Harlems in New York unterrichtete.

Ihren Unterricht nahm sie sehr ernst und scheute sich nicht ihren Schülern dies wissen zu lassen. Sie gab ihnen die Möglichkeit das Geigenspielen zu erlernen. 1995 entstand bereits die Dokumentation Small Wonders (Kleine Wunder) die ihre Geschichte erzählt. Sie ist Mitbegründerin der Opus 118 Harlem School of Music in New York, einer Schule in der Musik unterrichtet wird, die sich zur Aufgabe gemacht hat Kinder durch die Musik zu inspirieren. Dies stärkt die Schüler und fördert Ausdruck, Selbstvertrauen, Kreativität und Engagement. Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung und einer freudigen Kindheit.

Im Frühjahr 1981 kam die junge Violinlehrerin Roberta Guaspari nach East Harlem. Sie unterrichtet an zwei verschiedenen Schulen, anfangs waren es 40 Schüler, deren Zahl später auf 130 Schüler anwuchs. Jedes Jahr gab sie ein Konzert, wo die Schüler zeigen konnten was sie von ihr gelernt hatten. Eltern und Verwandte waren jedesmal aufs neue begeistert.

1991 kam es zu Budgetkürzungen für öffentliche Schulen und ihr Unterricht sollte gestrichen werden. Sie wehrte sich dagegen und gab nicht auf. Somit wurde die Opus 118 Harlem School of Music gegründet. Unterstützung dabei fand sie von anderen Lehrern, Eltern und Freiwilligen. Man veranstaltete ein Benefizkonzert in der Carnegie Hall mit den berühmten Geigern Itzhak Perlman, Isaac Stern, Arnold Steinhardt, Mark O’Connor, Michael Tree und Diane Mouroe, die sie bei ihrem Projekt unterstützten. Nun war es möglich ihren Unterricht weiter fortführen zu dürfen. Roberta Guaspari hatte die nötige Hilfe und Unterstützung bekommen die sie benötigt hatte.

Roberta Guaspari wurde am 15. September 1947 in Rome, New York, geboren. Als ihr Vater bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam, musste sich die Mutter allein um die Kinder Roberta, Lois, Alfred und Douglas kümmern. Sie besuchte die State University of New York und das Boston College of Fine Arts. Sie heiratete George Tzavaras, mit dem sie die beiden Söhne Nicholas und Alexi hat. Es kam zur Scheidung und später adoptierte sie ein Mädchen namens Sophia.

Ihr Sohn Nicholas Tzavaras ist ein bekannter Cellist. Roberta Guaspari wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1994 von CBS This Morning als Die Frau des Jahres. Ihr Programm wurde öffentlich gefördert, dies nach zahlreichen Spenden, Radio-und Fernsehauftritten. 2012 bildete sie mit ihrer Opus 118 Harlem School of Music eine Partnerschaft mit der Musikschule Kaufman Music Center, was ihr ermöglicht ihre Arbeit fortzuführen.