True Story

Jim Carroll – In den Straßen von New York (The Basketball Diaries) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1995.

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Erzählt wird die Geschichte von Jim Carroll, der in seinem Buch, seiner Autobiografie, „The Basketball Diaries“, seine Jugend als Drogensüchtiger verarbeitet. Das Buch diente als Vorlage für diesen außergewöhnlichen Film.

Seine Autobiografie „The Basketball Diaries“ ist 1978 erschienen, einer editierten Sammlung seiner Tagebücher diese er im Teenageralter, von seinem 12. bis 16. Lebensjahr geschrieben hat. Es sind seine Erlebnisse und Erfahrungen in New York City. Er schreibt über das tägliche Leben, sexuellen Erfahrungen, seiner Karriere im Basketballteam an der High School, über die Paranoia des Kalten Krieges und vorallem seiner Drogensucht, dem Verlangen nach Heroin. Mit 13 Jahren war Jim Carroll heroinabhängig.

James Dennis „Jim“ Carroll (1949-2009) war Autor, Dichter und Musiker. Seine Eltern waren irischer Abstammung, eine ganz gewöhnliche Arbeiterfamilie. Geboren wurde Jim Carroll am 1. August 1949 und wuchs in der Lower East Side, Manhatten, auf. Während der High School wurde seine erste Gedichtsammlung veröffentlicht. Mit seinen Gedichten hatte er sich in der New Yorker Szene einen Namen gemacht. Der einstige Eliteschüler war jedoch auch ein Drogen-Junkie. Mitte der 1970er Jahre gelang es ihm sich aus der Drogenszene zu befreien.

Seit 1970 war er in der New Yorker Künstlerszene fest etabliert. Gemeinsam mit der Rockmusikerin Patti Smith und dem Künstler und Fotografen Robert Mapplethorpe gehörte Jim Carroll zur Elite dieser Szene. Auch zu Andy Warhol pflegte er Kontakte, für den er arbeitete und einige Rollen in seinen Filmen bekam. Jim Carroll war auch Musiker. Seine Musikkarriere begann rein zufällig, diese ihm Patti Smith ermöglicht hatte. Dies inspirierte ihn eine eigene Band zu gründen, die Jim Carroll Band, nachdem er 1978 nach Kalifornien zog. Für ihn ein Neuanfang um seine Heroinsucht zu überwinden. 1978 heiratet er Rosemary Klemfuss, eine Ehe die mit Scheidung endete.

1978 veröffentlicht er auch seine Autobiografie „The Basketball Diaries“. 1987 folgte eine Abhandlung, das Buch; „Forced Entries: The Towntown Diaries 1971-1973“. Jim Carroll starb am 11. September 2009, im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt in seiner Manhattener Wohnung.