True Story

Endgame – britisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2009.

endgame

Der Politthriller, auch bekannt unter dem Titel „Die Mandela Verschwörung“ basiert auf einer wahren Geschichte, die die Welt verändert hat. Als Vorlage diente das Buch „The Fall of Apartheid: The Inside History from Smuts to Mbeki“, aus dem Jahr 2002, des Autors Robert Harvey.

Geschildert werden die letzten Tage der Apartheid und den geheimen Gesprächen zwischen dem African National Congress, ANC und der südafrikanischen Regierung, der National Party of South Africa, in einem Landhaus im englischen Somerset. Dieses Zusammentreffen sollte Südafrika verändern und es führte zu einer langfristigen Freundschaft. Ein Moment der Begegnungen um in der Politik Geschichte zu schreiben.

In einer luxuriösen Umgebung eines Landhauses im englischen Somerset fanden die geheimen Gespräche statt. Man traf sich in den späten 1980er Jahren an einem Tisch, um über eine Beendigung der Apartheid  zu reden. Alles war geheim und man hatte Gäste geladen wie, Thabo Mbeki, dieser eine Führungsrolle im ANC inne hatte und Vertreter des weißen Regimes, die über gewisse Dinge diskutierten.

Der Film konzentriert sich dabei auch auf die emotionale Beziehung die sich zwischen Willie Esterhuyse und Thabo Mbeki entwickelte. Willie Esterhuyse ist Professor für Philosophie und Wirtschaftsethik. Er gehört zu den Kritikern und Gegnern des Apartheidsystems. Er schrieb einige Artikel über die südafrikanische Politik. Zwischen ihnen entstand eine Freundschaft, das Drehbuch des Films sieht dies als emotionalen Kern. Jeder führte auf seiner Seite Gespräche und es entstand sehr schnell ein gegenseitiger Respekt. Ihre Beziehung wurde zum Dreh- und Angelpunkt.

Der Geschäftsmann Michael Alan Young, der sich auch politisch engagierte, hatte dieses geheime Treffen zwischen der südafrikanischen Regierung und des ANC organisiert. Er hatte nach England geladen, auf das Landgut Mells Park in Somerset. Dieses Treffen erlangte eine enorme Bedeutung, denn es trug zur Beendigung der Apartheid bei. Auch er verabscheute die Apartheid und es war in seinem Interesse eine friedliche Lösung zu finden. In Südafrika wäre dies durch die andauernden Konflikte unmöglich gewesen.

Der Ausführende Produzent, Executive Producer, David Aukin sagt, dass der Film eine erstaunliche Geschichte erzählt. Mit den meisten Südafrikanern mit denen er gesprochen hat, hatten noch nie etwas von diesen Gesprächen gehört, so geheim wurden diese gehalten. Es sei mehr als nur Geschichte, relevant bis heute, eine Art Vorlage, da die Gespräche auch zu positiven Ergebnissen führten.

Dies waren inoffizielle Vorgespräche, aber sie trugen zum Klima des Vertrauens bei. Die südafrikanische Regierung sprach auch mit dem inhaftierten Nelson Mandela. Nun sah man sich als Menschen und nicht mehr als Terroristen oder Kriminelle. Schließlich wurde auch Nelson Mandela am 11. Februar 1990 nach seiner 30-jährigen Haft entlassen. Es war das Ende der Apartheid, dem Ende der Rassentrennung.