True Story

Braveheart – amerikanisches Historiendrama, Biografie aus dem Jahr 1995.

braveheart

Der Film ist an die wahre Geschichte von Sir William Wallace angelehnt, einem schottischen Freiheitskämpfer im 13. Jahrhundert.

William Wallace wurde um 1270 in Elderslie, Renfrewshire, Schottland geboren. Das genaue Jahr und der Geburtsort des schottischen Freiheitskämpfers sind nicht eindeutig geklärt. Er ging als Held in die Geschichte ein. Ein Hüne von knapp 2 Metern Körpergröße. Damals waren die Menschen mit ihren 1,50 Meter Größe recht klein. Somit stach William Wallace allein wegen seiner Körpergröße aus der Masse hervor.

Er hasste die Engländer und wurde zum Anführer des Widerstands. Die Schlacht von Stirling gilt als Triumph von William Wallace. Im Jahr 1297 gelang es ihm mit seinen zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenen Truppen die englische Armee zu besiegen. Immer mehr Menschen hatten sich ihm angeschlossen, um gegen die englischen Besatzer zu kämpfen. Nach dieser siegreichen Schlacht wurde William Wallace zum Ritter geschlagen und zum Guardian of Scotland ernannt. Dieser Sieg legte den Grundstein für die schottische Unabhängigkeit.

In den nachfolgenden Kämpfen fehlte es ihm an Unterstützung durch die schottischen Adligen, die ihren Besitz in England nicht aufs Spiel setzen wollten. In der Schlacht von Falkirk im Jahre 1298 wurde William Wallace geschlagen. Nach seiner vierjährigen Reise und Flucht kehrte er 1203 nach Schottland zurück. Er musste feststellen, dass die englische Knechtschaft stärker war als je zuvor. Wieder sammelte er Männer um sich um für die Unabhängigkeit zu kämpfen. Edward I. wurde klar, dass er mit William Wallace einen gefährlichen Feind hatte, den er nicht unterschätzen durfte.

Doch diesmal hat man ihn verraten und wurde gefangen genommen. Am 23. August 1305 kommt es zu einem Prozess. So ist überliefert das er seinen Anklägern zugerufen habe; „Ein Schotte, geboren in Schottland, der niemals die Herrschaft Englands anerkannt hat.“ William Wallace wurde von einem Landsmann verraten. Man verurteilte ihn und er solle hingerichtet werden. William Wallace äußerte sich; „Ihr englischen Hunde ihr, verweichlichte Huren seid ihr, küsst meinen schottischen Hintern und seid stolz darauf, dies tun zu können.“

Man band ihn hinter Pferde, die ihn gehend und nackt durch die Straßen von London zogen. Anschließend hat man ihn in Smithfield Elms gehängt. Noch lebend schnitt man ihn vom Strang, kastrierte ihn und öffnete seinen Bauch und entnahm seine Eingeweide. Sein Körper wurde in Stücke geschnitten und sein Kopf auf der London Bridge aufgespießt. Die abgetrennten Körperteile schickte man an die Schotten als eine Art Demütigung.

Durch diesen grausamen Mord an William Wallace regte sich erneut Widerstand. Den Engländern war es nicht gelungen das sich die Schotten endgültig unterwerfen.