True Story

Jack the Ripper – Das Ungeheuer von London – britisches Drama, Thriller aus dem Jahr 1988.

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Der Film basiert auf dem Serienmörder Jack the Ripper, der zum Synonym für spektakuläre Lustmorde und bestialische Messerverstümmelungen wurde.
Der Serienmörder der in London des späten 19. Jahrhunderts sein Unwesen trieb, zählt zu den aufsehenerregendsten und zugleich ungelösten Fällen in der britischen Kriminalgeschichte.

Im September 2014 wurde behauptet, man habe Jack the Ripper entlarvt. Ein Amateurdedektiv namens Russell Edwards forschte sieben Jahre und investierte viel Geld in die Erforschung dieses Kriminalfalls.
Im Jahr 2007 wurde man auf ein Schultertuch aufmerksam, dieses angeblich vom Tatort des Eddowes-Mordes stammte und erhebliche Blutspuren aufwies. Ein junger Polizist habe damals das Tuch, mit Zustimmung seiner Vorgesetzten, an sich genommen und die Nachfahren hätten es ungewaschen aufbewahrt. Kritiker sind skeptisch ob dieses Tuch tatsächlich bei der ermordeten Catherine Eddowes gewesen sein soll. Der in tiefer Armut lebender hatte es jedenfalls nicht gehört. Vielleicht dem Mörder?
Edwards gab dieses Tuch an den Biochemiker Jari Louhelainen. Man fand Blutspuren und winzige Spermaspuren. Außerdem stammte das Tuch aus Osteuropa, dem Herkunftsort eines der Hauptverdächtigen. Bei der Polizeibehörde Scotland Yard hat der heutige Ripper-Spezialist Alan McCormick sogar keinen Zweifel an der Identität des Täters. „Es war Aaron Kosminski.“

Karen Miller, eine Nachfahrin des Mordopfers, stellte eine DNA-Probe zur Verfügung. Es war eine hundertprozentige Übereinstimmung, am Tuch war tatsächlich Blut von Catherine Eddowes. Es gelang eine Nachfahrin von Kosminskis Schwester ausfindig zu machen. Zwischen ihrer DNA und der Sperma-Probe kam es ebenfalls zu einer Übereinstimmung von 100 Prozent.
Eine grausame Mordserie versetzte im Herbst des Jahres 1888 das Londoner East End in panische Angst. Fünf Prostituierte wurden auf grausame Art ermordet und verstümmelt, mit aufgeschnittener Kehle und verstümmeltem Unterleib. Allerdings gibt es noch eine Reihe weiterer Morde, die dem Ripper zugerechnet werden.
Alle fünf ermordeten Frauen gingen der Prostitution nach. Damals die einzige Möglichkeit in den Armenvierteln das Überleben zu sichern. Jeder Mord geschah am Wochenende oder an einem Feiertag, demnach geht man davon aus das der Täter berufstätig gewesen sein muss. Bis auf die junge und attraktive Mary Kelly waren alle Opfer etwa im gleichen Alter und vom selben Stand.

Mary Kelly war das einzige Opfer die in einem geschlossenem Raum getötet und regelrecht zerfleischt wurde. All die anderen Opfer wurden auf offener Straße ermordet, teils schrecklich zugerichtet und regelrecht zur Schau gestellt.
Elizabeth Stride wies keine Verstümmelungen auf, möglich das der Täter hier gestört wurde. Hier geht man jedoch davon aus das das Opfer von einem anderen Mörder getötet wurde, was bedeuten würde, dass es keine „Nacht des Doppelmordes“ gegeben hat, mit der sich der Ripper sein eigenes schauriges Denkmal setzte.
Die Tatwaffe war in allen Fällen ein Messer und der Täter muss geübt im Umgang mit dem Messer gewesen sein. Aufgrund der Verletzungen vielleicht auch anatomische Kenntnisse besessen haben. In Frage kämen Ärzte, Metzger, Schumacher oder Friseure, die man dem Täterkreis zuordnen konnte.

Zwei der weiteren Opfer waren Mary Ann Nichols und Annie Chapman.
Zum Kreis der Verdächtigen zählten insgesamt 15 Männer. Zu den Hauptverdächtigen gehören Montague John Druitt, Aaron Kosminski und Michael Ostrog, diese als sexuell gestört und psychisch krank galten. Druitt ein junger Anwalt und Lehrer wurde nach der letzten Tat nicht mehr gesehen, seine Leiche tauchte Ende Dezember 1888 in der Themse auf. Ostrog ein russischer Arzt, der straffällig geworden und wegen versuchten Totschlags in einigen psychischen Anstalten eingewiesen war.
Aaron Kosminski, ein jüdischer Friseur, der 1882 von Polen nach England übersiedelte. Sein Hass galt den Prostituierten was ihn zu einem Hauptverdächtigen machte.