True Story

Fucking Berlin – deutsches Drama aus dem Jahr 2016.

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Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch „Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure“ aus dem Jahr 2008 der Autorin Sonia Rossi. Der Name der Autorin ist ein Pseudonym, ihr eigentlicher Name ist nicht bekannt. Ihr Bestseller ist kein Buch über die Prostitution, sondern eher ein Buch über die Selbstfindung einer jungen Frau.

Sonia Rossi wurde 1982 in Italien geboren. Sie stammt aus einer gutbürgerlichen Familie. 2001 verließ sie ihre sizilianische Heimat, zog nach Berlin um hier Mathematik zu studieren. Sie verfügt über nur geringe finanzielle Mittel, woraufhin sie beschließt sich als freie Mitarbeiterin in einigen Berliner Bordellen zu prostituieren. In ihrem Buch beschreibt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse in diesen Berliner Etablissements.

Eine Bafög-Unterstützung war aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit nicht möglich. Sie begann als Kellnerin zu arbeiten. Die deutsche Sprache beherrscht sie nur bedingt, das heißt, sie muss diese auch erst einmal erlernen. Später fand sie zur Prostitution, dadurch wollte sie ihre finanzielle Situation verbessern.

Sonia Rossi brauchte das Geld, nicht für irgendein Luxus, sondern einfach nur für einen gewissen Lebensstandard. Ihr Buch ist keine Beichte, sie schreibt über ihre Erfahrungen als Prostituierte. Sie ist keine Zwangsprostituierte, sie macht alles freiwillig. Berichtet wird von ihrer Arbeit auf pornografischen Webseiten, vor der Webcam und den Bordellen oder einem Massagesalon. Sicher war es am Anfang auch nicht einfach, sie dachte nur an das Geld, mittlerweile ist es Routine geworden.

Mit ihrem Buch möchte sie dieses Kapitel jedoch auch abschließen. Sie verbirgt ihre wahre Identität, möchte nicht erkannt werden. Heute ist sie Mutter von zwei Kindern und in der IT-Branche tätig. Ihr Buch wurde ein sensationeller Erfolg. Bei Interviews und Präsentation ihres Buches war sie nur mit Perücke und Sonnenbrille zu sehen. Nachdem ihr Buch veröffentlicht wurde, machte sie ihren Abschluss an der Universität.

Ihre Eltern und besten Freunde, die anfangs nichts davon wussten, hat sie über ihre frühere Tätigkeit informiert. Ihr zweites Buch „Dating Berlin. Auf der Jagd nach Mr. Right“ erschien 2010. Im Jahr 2014 wurde ihr drittes Buch „Kinderwunschtage“ veröffentlicht. Auch diese beiden Bücher sind autobiografisch geprägt.