True Story

Bristol Boys – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2006.

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Das Drama basiert auf einer wahren Geschichte, dem Aufstieg und Fall einer Gruppe von Drogenhändlern in Bristol, Connecticut, die 2001 von Staatspolizei und der DEA festgenommen werden konnten. DEA – Drug Enforcement Administration, eine amerikanische Bundespolizeibehörde die mit der Bekämpfung von Drogenschmuggel und Drogenkonsum beauftragt ist.

Regisseur und Drehbuchautor Brandon David bezieht sich auf Ereignisse im Vorfeld und den monatelangen Untersuchungen durch die Narcotics Task Force. Es kam zu Festnahmen von 21 Personen in Bristol, Plymouth, Southington und Thomaston. Brandon Davids Freunde Kevin Toolen und Miguel Rivera wurden ebenfalls verhaftet. Kevin Toolen und Brandon David waren sehr gute Freunde und kannten sich seit der Bristol Eastern High School.

Verschiedene Aspekte des Films beziehen sich auf wirkliche Ereignisse. So wird zum Beispiel „Little Man“ von einem vertrauenswürdigem Freund verpfiffen. Brandon David sagt; „Es ist eine schockierende Tatsache, dass ein guter Freund von Kevin ein DEA-Informant gewesen ist.“ Dies war eine weitere Inspiration diesen Film zu machen. Einige Gegebenheiten wurden geändert, so zum Beispiel die Mutter von „Little Man“, die im Film süchtig nach Oxycontin ist und an einer Überdosis starb. Die Mutter von Kevin Toolen starb im Jahr 2000 an der Krankheit Leukämie.

Der Regisseur meint dieser Film sei zudem kein Angriff auf Bristol. Er habe lediglich einen Film über ein paar Menschen in dieser Stadt gemacht. Allerdings kritisiert er Bristol auch und nannte die Stadt eine Industriebrache. Er ist Executive Producer des Films und wird kurz als Polizist gezeigt.

Mit Hilfe der örtlichen Polizei und der Staatspolizei konnte man die Drogendealer und wichtige Akteure die mit dem Handel von Kokain und Marihuana vertraut waren festnehmen. Polizeisprecher Sergeant Vance sagte, dies gelang nur durch monatelange Überwachung, verdeckter Drogenkäufe, Infiltration und Intelligenz. Man untersuchte zwei verschiedene Drogen-Operationen, genannt Rivera und Toolen. Die Ermittler bekamen einen Durchsuchungsbefehl und konnten diverse Drogen, wie Kokain und Marihuana sicherstellen.

Kevin Toolen wurde wegen Besitz von mehr als einem Kilo Marihuana und Besitz von mehr als einem Kilo Kokain angeklagt. Ryan Zibold belastete man der Geldwäsche, Erpressung und Verschwörung. James Montana wurde wegen dem Besitz von mehr als einem Kilo Marihuana, der Herstellung von Drogen und diverser Drogenutensilien verurteilt. Robert Jabs besaß ebenfalls mehr als ein Kilogramm Marihuana. Joseph Martusis und Kristen Cassile waren im Besitz von Kokain und verkauften dieses. Weitere Mitglieder der Bande die Drogen besaßen und verteilten waren; Robert Biestek, Bonnie Palkovic, Marc Kelly, Albert Conaty, Jessica Vitale und Juan „Willie“ Rivera.

Kevin Toolen verbrachte fünf Monate im Gefängnis. Man konnte sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft einigen. Die Haftstrafe wurde in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Heute arbeitet er als LKW-Fahrer. Aus der Sicht des Staates war es zwar zu vielen Festnahmen gekommen, jedoch nicht dem Aus von Drogendealern. Diese Untersuchung die zur Aufdeckung der Bande beitrugen, bezeichnete man als große Lähmung einer gesamten Operation.