True Story

Das Versprechen eines Lebens (The Water Diviner) – australisch-amerikanisches Historien-, Kriegsdrama aus dem Jahr 2014.

das-versprechen-eines-lebens

Der Film basiert auf dem Buch „The Water Diviner“ der Autoren Andrew Anastasios und Dr. Meaghan Wilson-Anastasios. Bei ihren Recherchen stießen sie auf einen Brief, beziehungsweise auf eine einzelne Zeile des Briefes von Cyril Hughes, der für die Imperial-War-Graves-Einheit arbeitete, einer Organisation diese Gräber von gefallenen Soldaten aufnimmt und sich um deren Pflege kümmert.

Diese Zeile des Briefes besagt, dass ein Vater der in Australien lebte, nach dem Grab seines Sohnes suchte, dieser im Ersten Weltkrieg bei der Schlacht von Gallipoli auf der türkischen Halbinsel Gallipoli gefallen war. „Ein alter Bursche schaffte es von Australien hierher, auf der Suche nach dem Grab seines Sohnes.“ Lieutenant-Colonel Cyril Hughes versuchte die Leichen zu identifizieren. Aus dem Nichts tauchte ein Mann aus Australien auf. Wer dieser Mann war der nach dem Grab seines Sohnes suchte, konnte nie geklärt werden. Auch die Identität des gefallenen Soldaten blieb im Dunkeln. Man recherchierte hartnäckig, doch dies blieb ohne Erfolg.

Die Schlacht von Gallipoli ereignete sich 1915 während des Ersten Weltkriegs auf der türkischen Halbinsel Gallipoli. Australische Soldaten nahmen an dieser Schlacht teil und gehörten zu den Australien and New Zealand Army Corps (ANZAC).

Diese Schlacht gilt als Massaker im Ersten Weltkrieg mit über 100.000 Gefallenen. Deutschland und das Osmanische Reich pflegten seit Jahrzehnten eine enge Bindung. Das Bündnis, bestehend aus den Ländern, Vereinigtes Königreich, Frankreich und Russland wollten in einer gemeinsamen Operation die Halbinsel Gallipoli besetzen. Beide Seiten hatten schwere Verluste zu verzeichnen. Auch Australien schickte damals aus Loyalität ein Armeekorps nach Europa. Australische Truppen landeten in Gallipoli. Fast 9.000 Australier kehrten nie wieder in ihre Heimat zurück, sie hatten hier ihr Leben verloren. Für Australien war es die erste große Militärkampagne im Ersten Weltkrieg.

Unter dem Kommando der Briten, geführt von Kommandant Ian Hamilton, diese die Australier am falschen Uferabschnitt landen ließen, gab es schon hier sehr hohe Verluste. Trotz schwerer Verluste gelang es sich zu positionieren. Der folgende erbitterte Krieg in den Schützengräben forderte noch mehr Opfer. Die Soldaten kämpften acht Monate. Wer nicht durch eine Kugel sein Leben verloren hat, der starb an Unterernährung oder Krankheiten. Wer dies überlebte, stand unter ständigem Beschuss.

Die osmanischen Soldaten galten als sehr gute Schützen. Die türkischen Offiziere haben ihre Truppen angespornt den Feind zu besiegen. Der osmanische Offizier Mustafa Kemal Pascha war für seine Härte bekannt. „Ich befehle euch nicht anzugreifen, ich befehle euch zu sterben.“ Beide Seiten hatten sich verschanzt und blutige Offensiven sollten auf beiden Seiten zahlreiche Opfer fordern.

Die Schlacht von Gallipoli 1915 bis 1916, war ein erfolgloser Versuch der Alliierten den Seeweg von Europa nach Russland zu steuern. Begonnen hatte dies mit einem gescheiterten Marineangriff von britischen und französischen Schiffen. Die folgende Invasion an Land, war geprägt durch mangelndes Wissen über dieses Gelände. Hinzu kam der heftige türkische Widerstand.

Im Dezember 1915 begann man mit dem Rückzug. Die letzten alliierten Truppen verließen Gallipoli im Januar 1916. Die Alliierten hatten über 44.000 Tote und etwa 97.000 Verwundete zu verzeichnen. Das Osmanische Reich hatte etwa 57.000 Tote und 156.000 Verwundete. Die Invasion der Entente Mächte war komplett gescheitert.