True Story

Glory – amerikanisches Historiendrama aus dem Jahr 1989.

glory

Das Historiendrama beruht auf der Geschichte der 54th Massachusetts Volunteer Infantry, genannt die „Swamp Angels“, einem Infanterieregiment das auf Seiten der Union im amerikanischen Bürgerkrieg (12. April 1861 bis 23. Juni 1865) kämpfte. Diese Einheit bestand nur aus Afroamerikanern und Freiwilligen.

Der Film beruht auf den persönlichen Briefen von Colonel Robert Gould Shaw, auf dem Roman „One Gallant Rush“ von Peter Burchard und „Lay This Laurel“ von Lincoln Kirchstein.

Der Gouverneur von Massachusetts John A. Andrew wurde autorisiert ein Regiment mit Personen afrikanischer Abstammung zu bilden. Er war stets ein Befürworter, denn diese Männer sollen für ihre Freiheit und ihr Land kämpfen dürfen. Der Offizier der Unionsarmee Robert Gould Shaw bekam das Kommando über dieses Regiment. Er nahm dieses Angebot an, auch wenn er anfangs zögerte und seine Zweifel an diesem Vorhaben äußerte.

Die Männer wurden ausgebildet und der 2nd South Carolina Infantry überstellt. Dies war ebenfalls ein Regiment das von Colonel James Montgomery geführt wurde. Man wollte beweisen das Farbige genauso gut kämpfen können wie Weiße. Viele Offiziere der Unionsarmee hatten dies angezweifelt. Diese Männer waren zum Teil entflohene Sklaven diese man mit Disziplin militärisch ausbildete. Die farbigen Soldaten erhielten 10 Dollar pro Monat, nur 3 Dollar weniger als weiße Soldaten. Der 25-jährige Colonel Robert Gould Shaw wurde zum Befehlshaber dieses Regiments gewählt. Kriegsminister Edwin M. Stanton hatte entschieden das weiße Offiziere dieses Regiment führen sollen.

So kam es am 16. Juni 1863 zur ersten Schlacht des 54th Massachusetts Infanterie Regiments, der Schlacht von Grimball’s Landing gegen die konföderierten Staaten in South Carolina. Am 18. Juli 1863 kam es zur zweiten Schlacht von Fort Wagner. Hier kam es zu einem Angriff auf eine Stellung der konföderierten Staaten. Bereits eine Woche zuvor hatte man versucht diese Stellung einzunehmen. Beide Angriffe blieben erfolglos. Man schätzt das hier 1515 Soldaten der Union getötet wurden. Bei dieser Schlacht kam auch Robert Gould Shaw ums Leben.

General Johnson Hagood, der Kommandant von Fort Wagner, erklärte in einem Bericht an General Beauregard, dass 800 Männer in einem Massengrab vor Fort Wagner begraben sind. Es waren Männer des 54. Massachusetts Regiments, die für ihre Tapferkeit geehrt wurden. Dies führte jedoch auch dazu das immer mehr Farbige für die Union rekrutiert wurden. Insgesamt nahmen 180.000 Farbige auf Seiten der Union an dem Bürgerkrieg teil.

Johnson Hagood sagte zum Tod von Robert Gould Shaw; „Wir begruben ihn bei seinen Niggern“. Der Vater von Shaw erwiderte, das er stolz auf seinen Sohn ist und das dies eine geeignete Grabstätte seines Sohnes sei.