True Story

Beyond the Sea – Musik war sein Leben – amerikanisch – deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 2004.

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Der Film basiert auf dem Leben des Sängers und Schauspielers Bobby Darin (1936-1973).

Walden Robert Cassotto wurde am 14. Mai 1936 in New York City geboren. Er wuchs bei seiner Großmutter auf und dachte sie sei seine Mutter. Erst 1968, mit 32 Jahren, hatte er erfahren wer seine wirkliche Mutter ist. Seine leibliche Mutter war 17 als sie mit ihm schwanger war und der Vater sie verlassen hat. Nina Cassotto war nicht seine ältere Schwester, sondern seine Mutter. Ihm wurde stets gesagt, dass sie seine 17 Jahre ältere Schwester sei. Sein Großvater Saverio Antonio „Big Sam Curly“ Cassotto starb im Gefängnis, noch vor seiner Geburt.

Seine Großmutter Vivian Fern Walden, die sich auch Polly nannte, war ehemalige Varietésängerin. Sie förderte sein Gesangstalent. Im Teenageralter beherrschte er das Spielen mehrerer Instrumente, wie Klavier, Schlagzeug und Gitarre. Später kamen Mundharmonika und Xylophon hinzu.  Als Jugendlicher litt er an rheumatischen Fieber und sein Leben lang an einer Herzschwäche.

Bobby Darin studierte an der renommierten Bronx School of Science, galt als eifriger Schüler und gründete seine eigene erste Band. Er verließ das College, wollte unbedingt auf die Bühne und musste sich entscheiden, Schauspieler oder Sänger. Mit eigenen Kompositionen kontaktierte er Musikverleger, so auch den Produzent und Verleger Don Kirshner. Mitte der 1950er Jahre musizierte Bobby Darin in den New Yorker Bars, was gleichzeitig der Einstieg in das Musikgeschäft war. Ab 1955 kam es zur Zusammenarbeit mit Don Kirshner. So entstanden Jingles und der „Bubblegum Pop“.

1956 kam es zu einem Vertrag mit Decca Records, was jedoch ohne Erfolg blieb. Mit seinem Song „Splish Splash“, den er gemeinsam mit Murray Kaufmann, auch bekannt als Murray the K, geschrieben hatte, verkaufte sich diese Singel millionenfach. Die Zusammenarbeit mit Don Kirshner, der nicht an dem Song beteiligt war, wurde beendet. Weitere Songs wie „Dream Lover“ und „Beyond the Sea“ waren entstanden.

Anfang der 1960er Jahre versuchte sich Bobby Darin als Schauspieler, was ihm viel Anerkennung brachte. Hier lernt er auch seine zukünftige Frau Sandra Dee kennen. Beide verliebten sich bei den Dreharbeiten zum Film „Come September“. Beide heiraten und am 16. Dezember 1961 kommt Sohn Dodd Mitchell Darin zur Welt. Das Paar ließ sich 1967 scheiden.

Am meisten lag ihn das Entertainment, als Sänger, Tänzer und Komödiant, womit er sein Publikum begeistert hatte. In insgesamt 13 Filmen wirkte er mit, schrieb mehrere Titelsongs und wurde 1966 als bester Schauspieler für den Film „Pressure Point“ für den Golden Globe nominiert. 1969 schrieb er den Song „Simple Song of Freedom“. 1972 startete seine eigene TV-Varieté-Show auf NBC. Seine Gesundheit machte ihm immer wieder zu schaffen. 1971 musste er sich einer Herzoperation unterziehen und ihm wurden zwei künstliche Herzklappen implantiert. Am 20. Dezember 1973 verstirbt Bobby Darin im Alter von nur 37 Jahren.