True Story

12 Days of Terror – südafrikanisches Drama, Horrorthriller aus dem Jahr 2004.

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Der Film beruht auf dem Roman „Jaws“ von Peter Benchley, der darin Hai-Angriffe beschreibt, die sich zwischen dem 1. und 12. Juli 1916 ereigneten und insgesamt vier Todesopfer forderten, wobei in diesen 12 Tagen fünf Personen angegriffen worden sind.

Während in Europa der Erste Weltkrieg tobt, sehen sich die Einwohner der Küstenstadt New Jersey einer ganz anderen Gefahr ausgesetzt. Im Meer lauert der Tod.
1916 gab es einen sehr heißen Sommer, es war förmlich eine Hitzewelle, was viele Menschen dazu bewegte im Meer Abkühlung zu suchen. Wissenschaftler glauben, dass die verstärkte Präsenz von Haien und den vielen Menschen im Wasser zu diesen Attacken im Sommer 1916 geführt haben.

Die ersten Angriffe ereigneten sich am Samstag den 1. Juli rund um Beach Haven, einem Ferienort der Insel Long Beach Island. Der 25-jährige Charles Epting Vansant der mit seiner Familie aus Philadelphia angereist war, um dort den Urlaub zu verbringen, entschied sich vor dem Abendessen noch eine Runde im Meer zu schwimmen. Man hörte Schreie und Bademeister Alexander Ott und eine der umstehenden Personen, Sheridan Taylor, eilten zu Hilfe. Man zog ihn aus dem Wasser und bemerkte das ein Hai ihm schwere Verletzungen zugefügt hatte. Im Hotel starb er an den Folgen, er verblutete. Trotz dieses Vorfalls blieben die Strände geöffnet. Nun kam es zu einem zweiten Angriff, wobei der 27-jährige Charles Bruder, ein Schweizer Hotelpage, getötet wurde. Ein Hai hatte ihn förmlich durchtrennt, beide Beine waren abgetrennt. Auch er verblutete.

Die nächsten Angriffe ereigneten sich nur wenige Tage später in Matawan Creek in der Nähe von Keyport. Ein eher ungewöhnlicher Ort für Hai-Angriffe, in einem Fluss entdeckte man einen 2,40 Meter langen Hai. Einige Jungen hatten im Fluss gespielt und gebadet, darunter auch Lester Stillwell. Als sie die Rückenflosse des Hais bemerkten, war es für Lester schon zu spät, der Hai zog ihn unter Wasser. Die anderen Jungen liefen in die Stadt um Hilfe zu holen. Der 24-jährige Watson Stanley Fisher der im Fluss nach dem Jungen suchte, wurde ebenfalls attackiert. Er starb wenig später im Monmouth Memorial Hospital. Die Leiche von Lester fand man etwa 46 Meter stromaufwärts. Der fünfte und letzte Angriff ereignete sich nur 30 Minuten später, eine halbe Meile vom Wyckhoff Dock entfernt. Der 14-jährige Joseph Dunn aus New York City, wurde ebenfalls von einem Hai attackiert. Sein Bruder und ein Freund konnten ihn jedoch retten. Im Krankenhaus erholte er sich.

Medien hatten über die Angriffe berichtet, was dazu führte das sich Panik ausbreitete. 75 Prozent der Touristen blieben weg. Eine Pressekonferenz wurde einberufen, darunter mehrere Wissenschaftler. Man versuchte die angespannte Situation zu beruhigen.
Einige Haie wurden weiterhin gesichtet und man patrouillierte mit bewaffneten Motorbooten. Man versuchte die Haie zu fangen und zu töten, dies mit allen Mitteln, selbst Dynamit wurde eingesetzt. Belohnungen wurden ausgelobt, wer einen Hai tötet bekommt 100 Dollar (wären heute 2.200 Dollar). Trotz aller Bemühungen wurden keine Haie gefangen. Nun bat man die Regierung um Hilfe. Zum Schutz der Badenden patrouillierten nun immer mehr Boote. Man war fest davon überzeugt die „Menschenfresser“ auszurotten. Als Folge der Attacken auf die Menschen wurden Hunderte von Haien gejagt. Diese Hai-Jagd ging als die größte Massentierjagd an der Ostküste in die Geschichte ein.

Zeugen die einen der Angriffe beobachtet hatten schätzten die Größe des Hais auf etwa 3 Meter. Man hatte nun verschiedene Arten von Haien erlegt, darunter Tigerhaie, Blauhaie und einen weißen Hai. Dieser weiße Hai war nun die „Bestie“, der „Jersey Menschenfresser“. Andere Experten hingegen meinen das es ein Bullenhai war den man für die Attacken verantwortlich machen müsse, da dieser für seine Aggressivität bekannt sei. Was folgte war eine heiß diskutierte Debatte, welcher Hai nun für welchen Angriff verantwortlich zu machen ist. Die Angriffe von 1916 wurden Gegenstand mehrerer Studien.