True Story

The Life and Death of Peter Sellers – amerikanisch-britisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2004.

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Das biografische Drama beruht auf dem Buch „The Life and Death of Peter Sellers“ des Autors Roger Lewis, welches das Leben des britischen Komikers und Schauspielers Peter Sellers (1925-1980) beschreibt. Bekanntheit erlangte Peter Sellers mit seiner Rolle als Inspektor Clouseau in der amerikanischen Filmreihe „Der rosarote Panther“. Auch als Sänger und seiner Comedy-Serie im Radio hatte er sein Publikum begeistert.

Peter Sellers wurde am 8. September 1925 als Richard Henry Sellers in Southsea, einem Vorort von Portsmouth geboren. Seine Eltern William „Bill“ Sellers (1900-1962) und Agnes Doreen „Peg“, geborene Marks (1892-1967), waren ebenfalls Entertainer. Sie nannten ihren Sohn Peter, da sein älterer Bruder tot geboren wurde. Bis zu seinem 6. Lebensjahr begleitete er seine Eltern auf ihren Tourneen, sein Vater war Pianist während die Mutter mit den Ray Sisters auftrat.

Er besuchte das St. Aloysius College und schmiss mit 14 Jahren die Schule, um mit diversen Aushilfsjobs Geld zu verdienen. Als Schlagzeuger ging er mit einer Jazz-Band auf Tournee. Mit 18 Jahren meldet er sich bei der Royal Air Force. Bis 1947 ist er Entertainer bei der Armee um die Soldaten zu unterhalten und aufzumuntern.

Zurück in der Heimat kam er zum Radio, bei dem er sich mit Auftritten in einer Comedy-Show engagierte. Von 1951 bis 1960 gab es die Goon Show, bei Peter Sellers verschiedene Sprechrollen übernahm. Nebenbei sah man ihn auch in verschiedenen Spielfilmen, wie dem Film „Ladykillers“ aus dem Jahr 1955. In der Komödie „The Running Jumping & Standing Still Film“ diese 1959 in die Kinos kam, hatte er ebenfalls eine Rolle. Danach folgten weitere Filme.

Weltweite Bekanntheit erlangte Peter Sellers als Inspektor Clouseau in der Serie „Der rosarote Panther“ von Blake Edwards. Diese Rolle bekam er nur weil Peter Ustinov diese abgelehnt hatte. Somit machte er sich einen Namen und galt als größter englischer Komödiant und zählte zu den bestbezahltesten Schauspielern. 1966 verlieh man ihm den britischen Verdienstorden Order of the British Empire.

Neben seinem Talent und Erfolgen glich sein Verhalten oft des einen kleinen Kindes, es kam zu Wutanfällen und er kämpfte mit Depressionen und Unsicherheiten. Sein Verhalten galt als unberechenbar und es kam häufig zu Streitereien mit Regisseuren und Schauspielkollegen. Mitte der 1970er Jahre war dies besonders schlimm, da er hier mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte. Ihm war es nie gelungen sich selbst zu finden und er sagte; „Ich hasse alles, was ich tue“. Doch das Publikum liebte ihn was ihn zu einer Kulturikone werden ließ.

Peter Sellers war viermal verheiratet und hatte drei Kinder; Michael, Sarah und Victoria aus den beiden ersten Ehen, Anne Hayes, mit der er von 1951 bis 1961 verheiratet war und seiner zweiten Frau Britt Ekland, einer schwedischen Schauspielerin, diese von 1964 bis 1968 ihm als Ehefrau zur Seite stand. 1970 heiratet er Miranda Quarry, diese Ehe sollte auch nur vier Jahre dauern und 1977 kommt es zur Hochzeit mit Lynne Frederick. Seine Frauen und die Kinder hatten unter seiner Karriere oft zu leiden.

Sein Gesundheitszustand hatte sich zunehmend verschlechtert. Er litt an einem Herzleiden und 1977 musste ihm ein Schrittmacher implantiert werden. Peter Sellers starb nach über 60 Filmen, sowie zahlreicher Rundfunk- und Fernsehsendungen am 24. Juli 1980 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt. Man beschrieb ihn als Genie, einem der größten Komödianten seit Charlie Chaplin.