True Story

La vie en rose (La môme) – französisch-britisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2007.

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La Vie en Rose ist ein biografischer Film über das Leben der französischen Sängerin Edith Piaf (1915-1963), einer der größten internationalen Stars aus Frankreich.

Sie erlangte weltweite Berühmtheit durch Interpretationen von Balladen und Chanson. Zu ihren bekanntesten und erfolgreichsten Liedern gehören; La Vie en Rose, Milord und Non, je  ne regrette rien. Ihr Gesangsstil schien die Tragödien ihres Lebens widerzuspiegeln.

Edith Piaf wurde am 19. Dezember 1915 als Edith Giovanna Gassion in Belleville, Paris, geboren. Trotz zahlreicher Biografien ist nur wenig über sie bekannt. Eine Legende besagt das sie unter einer Straßenlaterne zur Welt kam, in Wirklichkeit jedoch wie üblich in einem Krankenhaus. Ihr Vater verlässt Mutter und Kind und zieht in den Ersten Weltkrieg. Die Mutter Annetta Giovanna Maillard (1895-1945) interessiert sich nicht für ihr Kind. Sie arbeitet als Sängerin unter den Namen Linie Marsa in einem Cafe.

Das Mädchen gibt sie in die Obhut der Großmutter, wo sie verwahrlost aufwächst und fast verhungern musste. Ihr Vater übergibt das Mädchen seiner Mutter, Leontine Louise Descamps (1860-1937), bekannt als Mama Tine, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre Großmutter betrieb ein Bordell in der Normandie. Ihr Vater Louis Alphonse Gassion (1881-1944) arbeitete wieder als Straßenkünstler.

Edith Piaf ist sieben Jahre alt als sie ihren Vater bei seinen Darstellungen begleitet und er das Mädchen singen lässt. Mit zehn Jahren trat sie als Straßensängerin auf. Der Vater litt an einem Alkoholproblem und schlug das Mädchen. Die Gewalttätigkeit dieses Milieus hat Edith Piaf sehr stark geprägt. Mit ihren fünfzehn Jahren geht sie nach Paris und singt dort gemeinsam mit einer Freundin auf den Straßen. Mit 17 wird sie schwanger. Ihre Tochter Marcelle starb im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung.

1932 traf und verliebte sie sich in Louis Dupont. Er mochte nicht das sie auf den Straßen singt. Zudem wurde gemunkelt das sie mit einem anderen Mann schlief um die Beerdigung ihrer Tochter bezahlen zu können.

Es ist das Jahr 1935 als sie wieder an einer Straßenecke singt. Hier wird Louis Leplee auf sie aufmerksam, dieser einen der bekanntesten Pariser Nachtclubs besitzt. Er war so begeistert von ihrem Gesang das er sie engagiert. Dies war gleichzeitig ihr Durchbruch und der „Spatz von Paris“ war geboren. Die nur 1,47 Meter große Edith Piaf sang, als hinge ihr Leben davon ab. Mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Stimme wurde sie zu einer Sensation.

Am 6. April 1936 wurde Louis Leplee ermordet. Sie brachte man mit seinem Tod in Verbindung, wurde jedoch freigesprochen. Sie tauchte kurze Zeit unter und kehrte 1937 nach Paris zurück. Es folgten kleinere Auftritte bis sie zu den Geschäftsmann Raymond Asso findet, dieser gleichzeitig ihr Liebhaber wird. Unter den Namen Edith Piaf kam es zu Auftritten in den bekanntesten Konzertsälen von Paris.

Während des Zweiten Weltkriegs singt sie auch für die Gestapo. Nach dem Krieg ist sie noch immer ein Star, tritt in den USA auf, lernt Marlene Dietrich kennen und trifft auf den Boxer Marcel Cerdan, der die Liebe ihres Lebens wird. Das Liebespaar zieht nach Paris. Marcel Cerdan kam am 28. Oktober 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Edith Piaf verstarb nach langer Krankheit am 10. Oktober 1963.