True Story

Anne Frank (Anne Frank: The Whole Story) – amerikanisch-tschechisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2001.

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Der Film erzählt die Geschichte von Anne Frank, ihrem Schicksal, dies ihrer Familie und Bekannten. Ihre Geschichte schrieb sie in einem Tagebuch nieder, während sie sich vor den Nationalsozialisten verstecken mussten. Es sind ihre Tagebuchnotizen die weltweit bekannt wurden. Das Tagebuch der Anne Frank.

Zwei Jahre lang versteckte sie sich mit ihrer Familie und Bekannten in den Niederlanden, in einem Amsterdamer Hinterhaus, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Bis zu jenem Tag als man sie verraten, ihr Versteck entdeckt und sie in die Vernichtungslager deportiert wurden.

Annelies Marie „Anne“ Frank, wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Sie war ein jüdisches deutsches Mädchen, das im Jahr 1934 mit den Eltern und ihrer Schwester in die Niederlande auswanderte um so dem Naziterror zu entkommen.
Nachdem ihre Eltern Otto und Edith Frank geheiratet hatten, kam 1926 Margot und 1929 Anne zur Welt. Die ersten Jahre erlebt die Familie eine glückliche Zeit, bis die NSDAP an Macht gewonnen hat und 1933 Adolf Hitler Reichskanzler wurde.
Da sie Juden sind suchen sie nach einem Ausweg.

Ihrem Vater gelingt es 1933 in Amsterdam die Geschäftsführung einer Niederlassung der Firma Opekta zu übernehmen, ein deutsches Unternehmen das Lebensmittel produzierte. Seine Frau mit den beiden Töchtern folgen ihm in die Niederlande.
Er arbeitet hart für die Firma, seine Frau kümmert sich um den Haushalt und beide Töchter gehen zur Schule. Es schien als seien sie hier gut aufgehoben und vor allem sicher. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und 1940 Deutschland die Niederlande überfällt, sehen sie sich erneut in Gefahr. Sie müssen untertauchen und sich vor den Nazis verstecken. Anfangs finden sie Zuflucht in einer Wohnung am Merwedeplein, am Merwedeplatz in Amsterdam. Später verstecken sie sich in einem Hinterhaus, wo neben der Familie die Bekannten Hermann und Auguste van Pels mit ihrem Sohn Peter und Fritz Pfeffer Unterschlupf finden. Es ist ein Hinterhaus eines Gebäudes Prinsengracht 263, welches heute als das Anne-Frank-Haus bekannt ist.

Hier leben und verstecken sich acht Personen auf engstem Raum.
Hilfe bekommen sie durch vier Mitarbeiter aus Otto Franks Firma, darunter Miep Gies und ihr Mann Jan Gies, die sie mit Lebensmitteln und allen anderen benötigten Dingen versorgen. Acht Personen leben auf engstem Raum und sie müssen befürchten jeden Tag entdeckt zu werden. Hier beginnt Anne Frank am 12. Juni 1942 mit ihren Tagebuchaufzeichnungen. Ihr Tagebuch wird zu ihrer besten Freundin. Sie schreibt aber auch kleine Geschichten. Das 13-jährige Mädchen möchte das ihr Tagebuch nach dem Krieg veröffentlicht wird, wobei sie eifrig damit beginnt ihre Notizen zu überarbeiten. Es gelingt nicht dies fertigzustellen. Ihr Tagebuch führt sie zwei Jahre. Jemand hat sie verraten, somit wurden alle acht Personen am 4. August 1944 von der Gestapo verhaftet. Wer sie verraten hat, konnte nie geklärt werden.

Über das niederländische Durchgangslager Westerbork werden sie nach Auschwitz deportiert. Hier kommen Anne mit ihrer Mutter und Schwester in eine Baracke. Säter werden Anne und Margot in das KZ Bergen-Belsen gebracht. Beide sterben hier an Entkräftung und Krankheit. Anne Frank stirbt im Alter von 15 Jahren an Typhus.
Auguste Pels wird bei einem Transport vor den Zug geworfen, ihr Mann Hermann wird in der Gaskammer ermordet. Auch ihr Sohn Peter und Fritz Pfeffer schaffen es nicht.

Nur Otto Frank überlebt die Lager. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von Auschwitz kehrt Otto Frank nach Amsterdam zurück. Hier erfährt er das seine Töchter und seine Frau nicht mehr am Leben sind. Miep Gies die das Tagebuch von Anne Frank aufbewahrt hat, übergibt sie ihm und somit geht Annes Wunsch in Erfüllung. Ihr Tagebuch wird veröffentlicht und wird als Buch erscheinen.
Es wird zum Symbol gegen die Unmenschlichkeit. Otto Frank setzte sich nach dem Krieg für Menschenrechte ein.