True Story

13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi – amerikanischer Thriller, Kriegsdrama aus dem Jahr 2016.

13-hours

Der Film basiert auf dem Buch „13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi“ des Autors Mitchel Zuckoff. Thema des Buches sowie des Films sind die islamistischen Angriffe auf das amerikanische Konsulat in der Stadt Bengasi, Libyen im Jahr 2012.

Während der Unruhen im September 2012 musste man das US-Konsulat verteidigen. Der Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Mitarbeiter des Konsulats wurden von libyschen Angreifern getötet. Die damalige Außenministerin Hillary Clinton wurde heftig kritisiert, sie habe die Lage in Libyen falsch eingeschätzt und nicht ausreichend für den Schutz ihrer Landsleute gesorgt. Auf das amerikanische Konsulat wurde am 11. September 2012 ein Anschlag verübt. Motiv für diesen Angriff war eine Verärgerung über den 2012 erschienen Film „Innocence of Muslims“. Viele der Muslime sahen den Film als beleidigend und es kam dadurch zu teilweise gewalttätigen Demonstrationen in einigen arabischen Ländern.

Militante Extremisten verübten mehrere Angriffe auf Botschaften und Konsulate der Vereinigten Staaten. Angriffe diese vielleicht schon länger geplant waren und im Verlauf der Ausschreitungen etwa 30 Menschen zum Opfer fielen. Der Bengasi-Angriff, der Angriff auf das amerikanische Konsulat,  war somit ein geplanter Terrorakt und nicht eine spontane Äußerung von Wut und Hass, so der amerikanische Politiker Mike J. Rogers. Er schrieb diesen tödlichen Angriff al-Quaida zu, tatsächlich handelte es sich bei den Attentätern um die örtliche Gruppe Ansar-al-Scharia. Diese sind Anhänger des islamischen Rechts und besteht aus mehreren salafistischen libyschen Milizen, diese sich zum Teil auch mit der Terrororganisation Islamischer Staat verbündet haben.

Der Angriff in Bengasi dauerte etwa vier Stunden, bei dem vier Menschen starben, darunter auch der Botschafter Christopher Stevens. Man benötigte vier Stunden um die Angreifer zu vertreiben. Die Attentäter setzten Brandbomben und Panzerfäuste ein und verschafften sich somit Zugang zu diesem Gelände. Nur mit Hilfe libyscher Sicherheitskräfte gelang es den Amerikanern die Situation unter Kontrolle zu bringen. Mittels einem Flugzeug konnten die Diplomaten von Libyen aus nach Deutschland ausgeflogen werden.

Hillary Clinton gestand Fehler ein, im Bezug auf den Bürgerkrieg in Libyen, dieser vom 15. Februar bis 23. Oktober 2011 dauerte und übernahm die Verantwortung für die Folgen des Anschlags. Bei diesem Bürgerkrieg wurde das Gaddafi-Regime gestürzt und die Rebellen gingen als Sieger hervor.