True Story

Hitchcock – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2012.

hitchcock

Der Film basiert auf der Biografie von Stephen Rebello, mit dem Titel „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“. Thema des Buches sowie des Films ist die Entstehung des Films „Psycho“ aus dem Jahr 1960, dieser für vier Oscars nominiert wurde. Der Film Hitchcock bezieht sich auch auf die Beziehung zwischen dem Regisseur Alfred Hitchcock und seiner Frau Alma Reville, während der Entstehung des Films Psycho, dieser einer der bekanntesten und einflussreichsten Werke in seiner Filmkarriere wurde.

Psycho ist ein im Jahr 1959 erschienener Roman des Autors Robert Bloch (1917-1994), einem amerikanischen Romanautor, der überwiegend Themen wie Verbrechen, Horror, Fantasy und Science Fiction aufgreift. Bekanntheit erlangte er jedoch durch seinen Roman Psycho. Die Hauptfigur in Psycho, Norman Bates, wurde durch den Serienmörder Ed Gein inspiriert. Alfred Hitchcock erwarb die Rechte an dieser Geschichte, für diese er über einen anonymen Agenten 9000 Dollar zahlte, einer relativ geringen Summe. Um das Ende der Geschichte geheim zu halten, kaufte er sämtliche Exemplare dieses Romans auf.

Alma Lucy Reville oder auch Lady Hitchcock (1899-1982) war eine englisch-amerikanische Drehbuchautorin und Redakteurin. Sie und Alfred Hitchcock (1899-1980) heirateten im Jahr 1926. Alma Reville wurde am 14. August 1899 in Nottingham, England, geboren. Mit 16 Jahren kam sie zum Film, arbeitete als Hilfskraft bei Schneidearbeiten. 1921 trifft sie erstmals auf Alfred Hitchcock. Beide hatten zuvor an denselben Film gearbeitet, jedoch ohne sich dabei näher kennenzulernen. Sie war als Cutterin und für das Skript tätig. Beide verlobten sich, heirateten und am 7. Juli 1928 kam Tochter Patricia in London zur Welt.

Alfred Hitchcock wurde am 13. August 1899 im englischen Leytonstone geboren. Er verbrachte eine einsame Kindheit, war recht klein und schon als Kind etwas korpulent. Zu seinen Interessen zählten das Lesen und der Besuch von Theater- und Kinovorstellungen. 1920 kam er als Zeichner zum Film. Später bekam er die Möglichkeit sich als Regisseur zu versuchen.

Anfang der 1920er Jahre verfolgte er die Arbeit des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau, der den Spielfilm „Der letzte Mann“ in Deutschland drehte. Seine Aufenthalte in Deutschland lehrten ihm auch die Sprache, diese er letztlich perfekt beherrschte. 1939 ging er mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in die Vereinigten Staaten. Hier hatte er ein Angebot angenommen um seine Karriere fortzusetzen.

Seine Frau stand ihm stets zur Seite, sie war seine wichtigste Beraterin, assistierte ihm bei den Dreharbeiten und hatte großen Einfluss auf seine Arbeit als Regisseur. So entstand auch der Film „Psycho“.  In dem Film ist auch Tochter Patricia als Caroline zu sehen. 1955 erhielt Alfred Hitchcock die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er starb am 29. April 1980. Seine Frau verstarb am 6. Juli 1982.