True Story

Die Geschichte der Dorothy Dandridge (Introducing Dorothy Dandridge) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1999.

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Die Geschichte der Dorothy Dandridge oder auch Rising Star zeigt das Leben der amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Dorothy Dandridge. Sie ist die erste afroamerikanische Schauspielerin die für den Academy Award nominiert wurde.

Nominiert wurde sie für ihre schauspielerische Leistung im Jahr 1954 in dem Film „Carmen Jones“. Zu Ruhm brachte sie es auch als Sängerin, im Cotton Club und Apollo Theater. 1959 wurde sie für den Golden Globe nominiert, für ihre Rolle im Film „Porgy and Bess“ der unter der Regie von Otto Preminger entstanden war.

Dorothy Dandridge wurde am 9. November 1922 in Cleveland, Ohio, geboren. Ihre Mutter Ruby Dandridge war ebenfalls Schauspielerin und Entertainer. Ihr hat sie ihre spätere Karriere zu verdanken, auch wenn sie vielleicht zu einem Wunderkind getrimmt wurde. Bereits mit vier Jahren trat sie zusammen mit ihrer älteren Schwester Vivian auf. Man tourte durch die Südstaaten mit Tanz- und Gesangsnummern.

Die Eltern hatten sich kurz vor ihrer Geburt getrennt. Die Schwestern tourten fast ununterbrochen fünf Jahre lang unter dem Namen The Wonder Children. Während der Weltwirtschaftskrise zieht die Familie nach Hollywood. Die Mutter fand hier Arbeit beim Film und Radio. Die beiden Schwestern und ihre Freundin Etta Jones traten nun als Trio unter dem Namen Dandridge Sisters auf. Nachdem Dorothy bislang nur selten eine Schule besucht hatte, ging sie nach dem Umzug im Jahr 1930 auf die McKinley Junior High School.

Dorothy Dandrigde hatte sich einen Namen gemacht, man buchte sie in den angesagtesten Clubs, wie dem Cotton Club und dem Apollo Theater. Ab 1935 hatte sie kleinere Auftritte in einigen Filmen. So kam sie eigentlich auch zum Film und stand mit ihren 13 Jahren das erste Mal vor der Kamera. Mit 15 bekam sie die erste Rolle im Film „A Day At The Races“. Bislang hatte dies eher wenig zu ihrer Filmkarriere beigetragen.

1942 heiratet sie den Tänzer Harold Nicholas. 1943 wird Tochter Harolyn Suzanne geboren, diese allerdings mit einer Hirnschädigung zur Welt kam. Im Jahr 1951 kommt es zur Trennung des Paares. Ihren Durchbruch schaffte sie mit dem Film „Carmen Jones“. Hier kam es während der Dreharbeiten zu einer Affäre mit dem Regisseur Otto Preminger. Vier Jahre in denen er ihr bei ihren Ambitionen zum Film zur Seite stand. Sie beendete diese Affäre, als sie erkannte, das er seine Frau nicht verlassen würde, um sie zu heiraten.

1959 heiratet sie Jack Dension. 1962 kommt es auch hier zu einer Trennung, eine Scheidung aufgrund finanzieller Probleme und Vorwürfen häuslicher Gewalt. Sie musste feststellen das die Leute denen sie ihre Finanzen anvertraut hatte sie betrogen haben. Aufgrund der Schulden musste sie ihr Haus in Hollywood verkaufen. Ihre behinderte Tochter musste sie in ein Heim geben. Dorothy Dandridge zog in eine kleine Wohnung in West Hollywood. 1961 und 1962 sah man sie zuletzt in der Krimiserie „Cain’s Hundred“.

Trotz ihrer Hautfarbe entsprach Dorothy Dandridge dem weißen Schönheitsideal. Am 8. September 1965 fand man sie tot auf dem Boden ihres Badezimmers. Ihr Manager Earl Mills hatte sie nackt und leblos vorgefunden. Eine spätere Untersuchung fand die mögliche Ursache für ihren plötzlichen Tod, eine Überdosis Imipramin, einem Antidepressivum. Andere hingegen meinten das sie an einer Embolie gestorben sei. Sie wurde nur 42 Jahre alt. Man ehrte sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.