True Story

The Great Debaters – Die Macht der Worte – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2007.

the-great-debaters

Erzählt wird die Geschichte von Melvin B. Tolson, dieser am Wiley College in Texas einen Debattierclub ins Leben rief. Im Jahr 1935 begeisterte er die Schüler einen Debattierclub zu gründen, ein Verein dessen Mitglieder sich regelmäßig versammeln, um Debatten in Form eines sportlichen Wettkampfs abzuhalten.

Über diese Geschichte erschien 1997 ein Artikel von Tony Scherman im Magazin American Lagacy , in dem Themen über die afroamerikanische Kultur und Geschichte dokumentiert werden. Das Team mit dem Melvin B. Tolson arbeitete, bestand überwiegend aus Teilnehmern schwarzer Hautfarbe. Während seiner Arbeit mit dem Team am Wiley College kam es zudem zu einer Auseinandersetzung mit der University of Southern California.

Melvin Beaunorus Tolson (1898-1966) war Dichter, Pädagoge, Kolumnist und Politiker. Er wurde am 6. Februar 1898 in Moberly, Missouri, geboren. Sein Vater, ein Pastor und seine Mutter, die als Näherin arbeitete, hatten gemeinsam vier Kinder. Sie wollten für jedes ihrer Kinder die bestmögliche Ausbildung. Melvin absolvierte die Lincoln High School in Kansas City im Jahr 1919. Danach schrieb er sich an der Fisk Universität ein, musste jedoch aus finanziellen Gründen zur Lincoln University in Pennsylvania wechseln. Hier macht er 1924 seinen Abschluss.

Er wurde Mitglied der internationalen Bruderschaft Omega Psi Phi. Bereits 1922 heiratete er Ruth Southall, die er als Student an der Lincoln University kennengelernt hatte. 1940 erhielt Melvin Tolson seinen Master-Abschluss. Die Grundlage für seine Diplomarbeit The Harlem Group of Negro Writers waren umfangreiche Interviews mit Mitgliedern der Bewegung Harlem Renaissance. Danach unterrichtete er Kommunikation und Englisch am Wiley College.

Hier entstand sein Debattierclub, dieser gegen die Mitglieder der University of Southern California antrat und siegte. Zudem ermutigte er seine Schüler sich für ihre Rechte einzusetzen. Zwei seiner Schüler, James Leonard Farmer Jr. und Heman Sweatt wurden später Bürgerrechtler. Melvin Tolson ging danach in die Politik und wurde von 1954 bis 1960 Bürgermeister der Gemeinde Langston.

Seine Schüler hatten ihn verehrt und geliebt. Er schrieb mehrere Gedichte und widmete sich der Poesie. 1941 entstand sein größtes Werk, das Gedicht Dark Symphony. 1965 erschien das Gedicht Harlem Gallery. Er starb am 29. August 1966 an Krebs.