True Story

Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht (The Last King of Scotland) – britisch-deutscher Thriller aus dem Jahr 2006.

Der letzte König von Schottland

Als Grundlage für den Film diente das Buch „The Last King of Scotland“ des Autors Giles Foden. Buch sowie der Film basieren auf Ereignissen der Herrschaft des ugandischen Diktators Idi Amin.

Idi Amin Dada (1928-2003) war von 1971 bis 1979 Präsident des Landes Uganda. Er selbst nutzte seiner Zeit den Titel; „Seine Exzellenz, Präsident auf Lebenszeit, Feldmarschall Al Hadschi Doktor Idi Amin Dada, Viktoria-Kreuz, Distinguished Service Order, Military Cross, Herr aller Tiere der Erde und aller Fische der Meere und Bezwinger des Britischen Empires in Afrika im Allgemeinen und Uganda im Speziellen“. Während seiner Gewaltherrschaft sollen bis zu 400.000 Menschen getötet worden sein. Idi Amin galt als brutaler Gewaltherrscher.

1962 wird Uganda unabhängig und Idi Amin Generalstabschef. Mit dem 25. Januar 1975 beginnt eines der grausamsten Kapitel der afrikanischen Geschichte. Todeskommandos ziehen durchs Land und ermorden Tausende von Menschen. Während einer Auslandsreise von Präsident Obote putscht sich Idi Amin 1971 an die Macht. Menschen wurden gefoltert, mit Knüppeln geschlagen oder mit Macheten zerstückelt. Idi Amin, ein Mann von 2 Metern Größe und 120 Kilogramm Körpergewicht wird zu einem Massenmörder.

Von 1951 bis 1960 war er Boxmeister seines Landes. Die einheimischen Soldaten stehen im Dienst der britischen Kolonialmacht. Idi Amin ist Hilfskoch bis sein militärischer Aufstieg beginnt. Er wird zum Stabsfeldwebel und metzelt ein ganzes Dorf nieder. Die Soldaten massakrieren Frauen und Kinder, vergewaltigen und plündern. Sein Hang zur Brutalität war bereits bekannt.

Fünf Jahre nach der Unabhängigkeit Ugandas wird Idi Amin Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Vier Jahre später putscht er sich an die Macht. Es folgen acht Jahre seiner Gewaltherrschaft, dieser zwischen 300.000 und 400.000 Menschen zum Opfer fallen. Da man nicht genügend Gräber ausheben kann, werden die Leichen den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen.

Am 25. Juni 1976 ließ sich Idi Amin zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen. 1978 gab er den Befehl zur Invasion Tansanias. Das Land antwortete mit einer Gegenoffensive und es gelang 1979 die Hauptstadt Ugandas einzunehmen. Dies war gleichzeitig das Ende seiner Amtszeit als Präsident. Idi Amin floh nach Libyen und später in den Irak. Danach ging er nach Saudi Arabien und lebte hier im Exil. Ihm wurde eine Villa zur Verfügung gestellt, unter der Bedingung sich nicht politisch zu betätigen. Der Ex-Diktator, der Schlächter von Afrika, starb am 16. August 2003.