True Story

186 Dollars to Freedom – amerikanisch-peruanisches Drama aus dem Jahr 2012.

186 Dollars to Freedom

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Drehbuchautors Monty Fisher. Es sind seine Erfahrungen von einer Reihe unglücklicher Ereignisse. Über diese Geschichte ist nur wenig bekannt. Seine Erfahrungen waren sicherlich ein schreckliches Erlebnis. Er selbst sagt, der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Man hält sich jedoch sehr bedeckt um die wahren Ereignisse preiszugeben.

Monty Fisher ist ein amerikanischer Surfer und ist in einem fremden Land. Er lebt in den 1980er Jahren in Lima, Peru, hat eine hübsche Freundin und genießt das Leben. Eines Tages findet er sich im berüchtigten Gefängnis El Sexto wieder, da sein Visum abgelaufen war, so die Handlung des Films. Als die peruanische Polizei feststellt das er Amerikaner ist, unterstellen sie ihm Drogenschmuggel um ihn damit zu erpressen. Ab diesem Moment geht es nur noch ums Überleben.

So beleuchtet der Film auf jeden Fall das peruanische Gefängnisleben. In den Gefängnissen bestimmen Mord, Drogen, Prostitution und Korruption den Alltag der Häftlinge. Wer über keine finanziellen Mittel verfügt, muss für andere arbeiten oder sich prostituieren. Das Gefängnis Penal Castro Castro zählt zu den härtesten Haftanstalten der Welt.

Im Jahr 1984 kam es in El Sexto zu einer Gefängnisrevolte. Die Inhaftierten forderten ihre Freilassung. Als sie bemerkten das ihre Revolte live im Fernsehen übertragen wurde, hielten sie ein Messer an den Hals einer ihrer Geisel. 15 Stunden herrschten Wut und Angst. Carlos Rosales, ein Mitarbeiter der Haftanstalt, wurde mit Benzin übergossen und angezündet. Er starb wenige Tage später an seinen Verletzungen. Die Geisel Rolando Farfán wurde angeschossen. Ein Drogendealer wurde aus Rache getötet. Bis schließlich die Polizei das Gefängnis stürmte und den Aufstand beendete.

In Peru herrschten in den 1980er Jahren zudem interne Konflikte. Bewaffnete Konflikte zwischen der Regierung und einigen terroristischen Organisationen. Man schätzt das hierbei bis zu 70.000 Menschen getötet wurden.

El Sexto ist auch der Titel eines Buches des Autors  José Maria Arquedas, einem Peruaner der seine Erfahrungen im Gefängnis El Sexto, im Zentrum von Lima gelegen, in den Jahren 1937 und 1938 beschreibt.