True Story

Tina – What’s Love Got to Do with It? – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1993.

Tina whats love

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Tina Turner, eine der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen. Vorlage war das Buch, ihre Autobiografie „I, Tina“ von Tina Turner und Kurt Loder.

Tina Turner wurde am 26. November 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush, Haywood County, Tennessee, geboren. Sie ist die jüngste Tochter von Floyd Richard Bullock und Zelma Bullock, geborene Currie. Anna Mae und ihre Schwester Ruby Aillene wurden getrennt als die Eltern nach Knoxville zogen. Anna Mae wuchs bei ihren streng religiösen Großeltern Alex und Roxanna Bullock auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren die Schwestern wieder vereint und lebten bei den Eltern in Knoxville. Kurz darauf kehrt die Familie nach Nutbush zurück.

Anna Mae besucht die Grundschule und singt im Kinderchor. Ihre Eltern trennten sich und die Mutter floh vor der Gewalt ihres Mannes. Sie und ihre Mutter zogen nach St. Louis. Als junges Mädchen arbeitet Anna Mae als Hausangestellte. Als sie 13 Jahre alt war, heiratet ihr Vater erneut und zog nach Detroit. Anna Mae und ihre Schwester schickte man zu ihrer Großmutter Georgeanna nach Brownsville, die sich um die Mädchen kümmern sollte. In ihrer Autobiografie „I, Tina“ erwähnt sie, dass ihre Mutter sie nicht liebte, sie sei ein ungewolltes Kind. Die Beziehung zu ihrer Mutter blieb bis zu ihrem Tod 1999 sehr zurückhaltend.

In St. Louis lernt sie 1958 den Musiker Ike Turner kennen. Sie wurde Backgroundsängerin in seiner Band Kings of Rythm. Er gab ihr den Namen Tina und nannte seine Band fortan Ike & Tina Turner. Die Band spielte vorwiegend Rock ’n‘ Roll, Blues, Funk und Soul. Beide wurden ein Paar und heirateten 1962. Ike Turner brachte zwei Söhne mit in die Ehe.

Während die Auftritte der Band sehr erfolgreich waren, kam es in ihrer Ehe zu immer mehr Problemen. Auslöser hierfür war auch der Drogenkonsum ihres Ehemannes, was auch zu Gewalt in der Ehe führte. Einige der Auftritte mussten sogar abgesagt oder verschoben werden. 1976 reicht sie die Scheidung ein, diese 1978 rechtskräftig wird. Tina Turner kehrt als Solokünstlerin auf die Bühne zurück und singt anfangs vor nur ein paar hundert Zuschauern.

1984 wurde ihr Album Private Dancer veröffentlicht. Ihr Song What’s Love Got to Do with It schaffte es auf Platz eins der Billboard-Charts. 1985 erhielt sie ihre erste Schauspielrolle im Film Mad Max Beyond Thunderdome. Ihre Rockballade und der Titelsong des Films We Don’t Need Another Hero wurde in Deutschland zu einem Nummer eins Hit. 1986 folgte das Album Break Every Rule. 1988 bescherte ihr der Auftritt in Rio de Janeiro, vor 188.000 Menschen, einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Ihr erster Ehemann Ike Turner starb am 12. Dezember 2007 an einer Überdosis Kokain. Tina Turner hat selbst zwei Kinder und lebt seit den 1990er Jahren in der Schweiz. 2013 heiratet sie ihren langjährigen deutschen Lebensgefährten und Musikmanager Erwin Bach. Von 1974 bis 2014 wurden 17 Alben veröffentlicht.