True Story

Ich träumte von Afrika (I Dreamed of Africa) – amerikanisches Drama, Abenteuerfilm aus dem Jahr 2000.

Ich träumte von Afrika

 

Die Handlung des Films orientiert sich an der Autobiografie von Kuki Gallmann, einer italienisch-kenianischen Autorin und Naturschützerin.

Die am 1. Juni 1943 in Treviso, Italien, geborene Kuki Gallmann ist die Tochter des italienischen Bergsteigers und Schriftstellers Cino Boccazi (1916-2009). 1972 zog Kuki Gallmann mit ihrem Ehemann Paolo und dem gemeinsamen Sohn Emanuele nach Kenia. Die Familie erwarb in Ol Ari Nyiro im Great Rift Valley eine Farm, mit insgesamt 98.000 Hektar Land, ein Gebiet von 400 Quadratkilometern.

Es kam zu gleich zwei tragischen Unfällen, bei denen ihr Ehemann und ihr Sohn ums Leben kamen. Sie beschloss in Kenia zu bleiben, die kenianische Staatsbürgerschaft anzunehmen und sich für den Erhalt der Natur einzusetzen. Sie gründet die Gallmann Memorial Foundation, GMF, eine Organisation die sich für den Schutz von Umwelt und Tieren in Kenia einsetzt. Ihr erworbenes Land macht sie zu einem Naturreservat.

Kuki Gallmann schrieb fünf Bücher. Ihre Autobiografie „I Dreamed of Africa“ wurde zu einem Bestseller. Mit ihrer Tochter Sveva lebt sie in Laikipia. Beide organisieren Veranstaltungen, laden Menschen ein um auf die Umweltproblematik aufmerksam zu machen. Auch sportliche Wettbewerbe werden durchgeführt, für Jugendliche der verschiedenen Stämme, damit sie lernen friedvoll miteinander umzugehen.

2011 erwarb und spendete Kuki Gallmann 300 Hektar Land, für ein Projekt namens „Land of Hope“. Jeder darf dieses Land nutzen. 2013 wurde ein Sportzentrum fertiggestellt. Es gibt eine Kindertagesstätte und ein Berufszentrum für Frauen und Jugendliche. Ihre Tochter koordiniert ein weiteres Projekt um den Frieden der lokalen Stämme zu fördern und den Lebensstandard der Menschen zu verbessern. Der Einsatz der beiden Frauen für die Natur hat sich gelohnt. Es gibt eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren.

Kuki Gallmann wurde jedoch auch Ziel mehrfacher Angriffe. Am 29. März 2017 brannte ihre Mukutan Retreat-Ranch nieder. Man vermutet das Viehzüchter für diese Tat verantwortlich sind. Zwischen den Viehzüchtern und Landbesitzern kam es schon immer zu Konflikten. Es kam zu Vandalismus und Dutzende von Menschen wurden getötet oder verletzt. Am 23. April 2017 wurde auf Kuki Gallmann geschossen und sie dabei schwer verletzt. Der Täter war hier ein Viehhirte der Pokot. Sie wurde in das Aga Khan Hospital in Nairobi gebracht. Die Familie besitzt heute 100.000 Hektar Land und beschäftigt 250 Kenianer.