True Story

Aviator – amerikanisch-deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 2004.

Aviator

Erzählt wird die Geschichte des amerikanischen Unternehmers Howard Hughes (1905-1976), einem Filmproduzent und Luftfahrtpionier.

Im Laufe seines Lebens wurde Howard Hughes zu einem der finanziell erfolgreichsten Menschen, ging als Luftfahrpionier in die Geschichte ein und hatte großen Einfluss auf die Luftfahrtindustrie. In seinem späteren Leben machte er aufgrund seines exzentrischen Verhaltens Schlagzeilen und lebte sehr zurückgezogen. Er litt an Zwangsstörungen und chronischen Schmerzen, diese er durch einen Flugzeugabsturz erlitten hatte.

Nachdem sein Vater Howard Robard Hughes Sr. am 14. Januar 1924 verstarb, erbte Howard Hughes im Alter von 18 Jahren ein Millionenvermögen. Sein Vater war Erfinder, Unternehmer und Gründer von Hughes Tool Company.

Howard Hughes wurde am 24. Dezember 1905 geboren. Das genaue Geburtsdatum und der Geburtsort Humble oder Houston, Texas, können nicht eindeutig belegt werden. Er war das einzige Kind von Allene Stone Gano und Howard R. Hughes. Bereits als Teenager zeigte er Interesse an Wissenschaft und Technologie. Seine Mutter starb im Alter von nur 38 Jahren, sein Vater erlag mit 54 Jahren einen Herzinfarkt.

Howard Hughes erbte die profitable Werkzeugfabrik seines Vaters, trat jedoch nicht in dessen Fußstapfen. Er widmete sich dem Film und führte Regie, so zum Beispiel bei Filmen wie; The Racket (1928), Hell’s Angels (1930), Scarface (1932) und The Outlaw (1943). Hell’s Angels wurde für den Oscar nominiert. Der Film kostete 3,8 Millionen Dollar, spielte jedoch mehr als das Doppelte ein.

1925 heiratet er Ella Rise, bereits 1929 kam es zur Scheidung. Mit der Schauspielerin Katharine Hepburn war er einige Jahre liiert. 1957 heiratet Howard Hughes erneut, die Schauspielerin Jean Peters. Auch diese Ehe war nur von kurzer Dauer. Er pflegte Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten, ebenso wie zu den Filmstars. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Produzent galt seine Leidenschaft der Technik.

Gemeinsam mit dem Ingenieur Glenn Odekirk wurden zivile Flugzeuge entwickelt und konstruiert. Diese Flugzeuge wurden von Howard Hughes eigens getestet. Ihm war es gelungen einige Rekorde aufzustellen, darunter ein Geschwindigkeitsrekord. Mit seiner Hughes H-1-Racer erreichte er einen Weltrekord.

Aus seiner einst gemieteten Baracke ging die Hughes Aircraft hervor, eines der größten Verteidigungs- und Luftfahrtunternehmen, dieses 1936 gegründet wurde. 1945 zählte sein Unternehmen bereits mehrere Tausend Mitarbeiter.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden einige Prototypen gebaut, darunter die berühmte Hughes H-4, dem bisher größten gebauten Flugboot. Ein Transportflugboot mit einer Länge von 67 Meter, einer Höhe von 25 Meter und der Flügelspannweite von fast 98 Meter. Auch bekannt als Spruce Goose, aufgrund der teilweisen Holzbauweise.

Mit seinem Langstrecken-Aufklärungsflugzeug Hughes XF-11 kam es am 7. Juli 1946 zu einem tragischen Unglück. Howard Hughes stürzte mit der Maschine ab und mehrere Häuser wurden beschädigt. Von den Verletzungen hat er sich nie vollständig erholen können und musste fortan mit einer Gehbehinderung leben. 1958 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück, verlor dadurch auch die Kontrolle über die Fluggesellschaft TWA, diese ihm zu 75 Prozent gehörte. 1966 verkauft er die TWA. Er verbrachte die Zeit allein und zurückgezogen in einem von ihm gekauften Hotel in Las Vegas.

Am 5. April 1976 verstarb Howard Hughes in einem Flugzeug an Nierenversagen. Sein Vermögen wurde auf 2,5 Milliarden Dollar geschätzt.