True Story

Die Glenn Miller Story – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1954.

Die Glenn Miller Story

Erzählt wird die Geschichte von Glenn Miller (1904-1944) einem Musiker, Komponist und Jazz-Posaunist, der 1944 im Alter von 40 Jahren bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal ums Leben kam.

Alton Glenn Miller wurde am 1. März 1904 in Clarinda, Iowa, geboren. Er besuchte die Grundschule in North Platte, Nebraska. 1915 zog die Familie nach Grant City, Missouri. Von seinem erspartem Geld kauft er sich eine Posaune und spielt im städtischen Orchester. Ursprünglich spielte er Kornett und Mandoline, wechselte 1916 auf die Posaune.

1918 zieht die Familie nach Fort Morgan, Colorado, wo er die High School besucht. Mit einigen seiner Mitschüler gründet er eine Band, das ihn so begeisterte das er beschloss professioneller Musiker zu werden. Nachdem er die Universität von Colorado besucht hatte, trat er 1926 der Ben Pollack Band bei. Hier spielte Glenn Miller zwei Jahre, schrieb jedoch auch einige musikalische Arrangements.

Als freier Posaunist in verschiedenen Bands gelingt es ihm seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Er spielt bei Red Nichols, Ray Nobles, Benny Goodman und den Dorsey Brothers. Erst Ende der 1930er Jahre gelingt ihm der Durchbruch. Glenn Miller bricht Besucherrekorde und die Plattenverkäufe explodieren förmlich. 1937 macht er mit seiner eigenen Band mehrere Aufnahmen. Noch im selben Jahr kam es zur Auflösung der Band. Anfang der 1940er Jahre kennt ihn jeder. Titel wie „In the Mood“, „Pennsylvania 6-5000“, „Tuxedo Junction“ und „Chattanooga Choo Choo“ sind bis heute vielen bekannt. Mit „Chattanooga Choo Choo“ gewann er die Goldene Schallplatte.

Glenn Miller war nicht nur ein guter Musiker, sondern verstand sich als begnadeter Geschäftsmann. Seine Band war wie ein Firma organisiert. Die Musiker waren versichert, es gab eine PR-Abteilung und Bühnenarbeiter waren fest angestellt. Sein Charakter beschrieb man als eigensinnig, mit dem nicht jeder zurecht kam, so das auch talentierte Musiker seine Band verließen.

Es ist die Zeit des Zweiten Weltkriegs, als er die Band verlässt und sich bei der US-Navy meldet. Er kommt zu den Luftstreitkräften und leitet als Hauptmann das Army Air Force Orchestra. Glenn Miller war in London stationiert. Hier wurden zum Teil Tonaufnahmen gemacht und Live übertragen. Mit seinem Orchester tritt er in Schottland und Frankreich auf.

Am 15. Dezember 1944 steigt er in England in ein Flugzeug, es sollte ein Flug von London nach Paris sein. Die Maschine startet wie üblich, kommt jedoch nie in Paris an. Die Suche nach dem Flugzeug blieb erfolglos. Man vermutet das britische Bomber aufgrund dichten Nebels versehentlich die Maschine abgeschossen haben. Möglich sei auch das die Tragflächen der Maschine vereist waren. Während der Luftschlacht um England wurden zahlreiche Flugzeuge abgeschossen, diese in den Ärmelkanal stürzten. Es gibt zahlreiche Spekulationen. Der Todestag von Glenn Miller wird mit dem 15. Dezember 1944 angegeben.