True Story

Cruel Summer – britisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2016.

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Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, einem wahren Verbrechen. Der damals 17-jährige Terry Hurst wurde von seinen Freunden brutal ermordet.

Während Terry Hurst am 19. Juli 2004 am Broomhead Reservoir in der Nähe von Sheffield campte, zogen drei weitere Jugendliche los um etwas zu trinken. Die drei suchten Terry Hurst später auf, misshandelten und töteten den autistischen Jugendlichen. Sein Körper war übersät mit Wunden, man zählte 60 Verletzungen am Kopf und Körper, als man den Leichnam in einem Graben fand.

Die drei Jugendlichen, der 17-jährige John Sawdon, der 17-jährige Jermaine James und die zur Tatzeit erst 15-jährige Rebecca Peeters, mussten sich für diese schreckliche Tat verantworten. Alle drei bekannten sich schuldig diesen Mord begangen zu haben.

Terry Hurst hatte zwei Brüder und lebte mehrere Jahre bei Pflegeeltern. Er hatte gerade erst eine Unterkunft in Penistone in der Nähe von Barnsley bezogen. Hier besuchte er das Castle College und engagierte sich in der Kirche. Das Lernen fiel ihm schwer, er litt an einer Lernschwäche, woraufhin man ihn förderte. Er liebte die Natur und war oft im Freien. Man beschrieb ihn als einen guten Jungen, er würde nie Probleme bereiten und galt als sehr hilfsbereit.

Es gab keinerlei Beweise das die jugendlichen Täter unter dem Einfluss von Drogen standen. Man habe zwar etwas Alkohol getrunken, jedoch nur geringe Mengen, so das dies nicht weiter relevant war, so der Polizeibeamte Kevin Hardy. Die Sicheln hatten sie zuvor vom Gelände der Kirche geklaut. Die Jugendlichen waren bislang nicht auffällig, keiner hatte je ein Verbrechen begangen.

Sie wussten aber sehr genau das sich Terry Hurst nicht wehren konnte. Er lag in seinem Zelt und sie fielen brutal über ihn her. Sie schlugen mit den Sicheln auf ihn ein. Als ein Bauer den Leichnam fand, hatte er zudem eine Plastiktüte über dem Kopf. Eine Sichel steckte noch im Nacken des Opfers.

An jenem Abend zogen sie los, organisierten etwas Alkohol und klauten die Sicheln. Nachdem sie an seinem Zelt angekommen waren kam es zu diesen brutalen Übergriffen. Terry lag bereits in seinem Zelt, nur bekleidet mit Socken und Boxershorts. Er versuchte zu fliehen, doch er hatte keine Chance. Sie schlugen mit den Sicheln auf ihn ein, zogen ihm eine Plastiktüte über den Kopf und stampften regelrecht auf ihm herum. Dieses Martyrium hat er nicht überlebt, man zählte 60 Verletzungen und hinzu kam ein gebrochener Kiefer.

Zuvor gab es wenig Anzeichen für diese schreckliche Tat, es war zu keinerlei Gewalt gekommen. Nur wenige Stunden später passierte dieses grausame Verbrechen. Die drei Täter wurden verurteilt. Die Pflegeeltern von Terry Hurst sagten; „Wir sind erleichtert das die Täter verurteilt wurden, dies dient der Gerechtigkeit. Wir werden dennoch lange brauchen um das Geschehen zu verarbeiten und wir müssen versuchen wieder Normalität in unser Leben zu bringen.“