True Story

Verleugnung (Denial) – britisch-amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2016.

Verleugnung

Der Film basiert auf dem Buch „History on Trial: My Day in Court with a Holocaust Denier“ der Autorin Deborah E. Lipstadt. Gezeigt wird der Prozess David Irving gegen Deborah E. Lipstadt.

Die 1947 in Manhatten, New York,  geborene Deborah Esther Lipstadt ist Historikerin und Holocaust-Forscherin. Sie schrieb mehrere Bücher über die Judenvernichtung. In ihrem letzten Buch schreibt sie über die Lügen und Halbwahrheiten bekannter Holocaust-Leugner.

Der britische Journalist David Irving ist einer dieser Holocaust-Leugner. Er verklagte Deborah Lipstadt wegen Verleumdung. In London kommt es im Jahr 2000 zu einem Prozess. Sie hatte die wissenschaftliche Publikation „Denying the Holocaust“ im Jahr 1993 veröffentlicht. Darin bezieht sie sich auf die Holocaust-Leugnung. David Irving verlangte, dass sie und ihr Verlag Penguin Books diese Veröffentlichung zurückziehen solle.

Da Deborah Lipstadt und ihr Verlag dies ablehnten, klagte David Irving. Da der Prozess in London stattfand und somit die Beweislast auf der Seite des Beklagten lag, musste sie nachweisen, das der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat und David Irving im Unrecht war.

Deborah Lipstadt engagierte den britischen Anwalt Anthony Julius. Der etablierte Historiker Richard J. Evans diente als Sachverständiger. Der Historiker verbrachte zwei Jahre damit die Arbeit von David Irving zu untersuchen. Er konnte beweisen das seine Darstellungen falsch waren. Der Verlag Penguin Books hatte die Spezialisten Kevin Bays und Mate Bateman an ihrer Seite. Man wusste das man tief graben müsse, um sich gegen Irvings Aussagen zu verteidigen.

Der 1938 in Hutton, Essex, geborene David John Cawdell Irving ist einer der bekanntesten Holocaust-Leugner. Er schrieb mehrere Bücher über die politische Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Er leugnet den Holocaust und Adolf Hitlers Initiative am Zweiten Weltkrieg bzw. dessen Wissen vom Holocaust bis 1943.

Der Urteilsspruch folgte am 11. April 2000. David Irvings Klage wurde abgewiesen. Deborah Lipstadt und ihr Verlag bekamen in allen Punkten Recht. Der Prozess Irving gegen Penguin Books und Deborah Lipstadt war somit beendet.