True Story

Happy Face Killer – kanadisch-amerikanisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2014.

Happy Face Killer

Der Film basiert auf dem kanadisch-amerikanischen Serienmörder Keith Hunter Jesperson, der in den Jahren 1990 bis 1995 acht Frauen, oder mehr, tötete.

Der am 6. April 1955 geborene Keith Hunter Jesperson wurde als Happy Face Killer bekannt, da er Smileys auf seine Briefe diese an Medien und Staatsanwälte gerichtet waren, malte. Seine Opfer waren meist Prostituierte oder obdachlose Frauen. 1995 wurde er wegen Mordes an seiner Freundin Julie Ann Winningham verhaftet. Während seiner Haft sprach er mit seinem Anwalt Thomas Phelan über weitere Morde die er begangen hat.

Seine Kindheit war geprägt durch seinen dominanten Vater, der zudem Alkoholiker war. Die Familie kümmerte sich nicht um ihn und andere Kinder hänselten ihn aufgrund seiner Größe. Ein einsames Kind das schnell auf dumme Gedanken kam. So quälte und tötete er Tiere. Zwei der Kinder die ihn ärgerten versuchte er zu töten. Später absolvierte er die High School.

Keith Hunter Jesperson ist ein Hüne von Mann, 2,02 Meter groß und ein Gewicht von etwa 120 kg. Im Alter von 35 Jahren wollte er Polizist bei der Royal Canadien Mounted Police werden. Während seiner Ausbildung kam es zu einem Unfall, einem Sturz, was ihn dazu zwang seinen Traumberuf aufzugeben. Man musste ihn daraufhin entlassen. Später fand er Arbeit als LKW-Fahrer in Cheney, Washington.

Auch wenn sein Traum Polizist zu werden platzte, hatte er als LKW-Fahrer einen sicheren Job. Er heiratet und ist Vater von drei Kindern. Nach 15 Jahren Ehe kam es 1990 zur Scheidung. In den nächsten fünf Jahren arbeitet er als Kraftfahrer und tötet dabei acht Frauen. Die meisten seiner Opfer wurden stranguliert.

Am 23. Januar 1990 tötet er Taunja Bennett, in der Nähe von Portland, Oregon. Sie war sein erstes Opfer. Nachdem die Leiche von Taunja Bennett gefunden wurde, lenkte sich die mediale Aufmerksamkeit nicht auf ihn, sondern auf Laverne Pavlinac, einer Frau die behauptete, ihr Freund und sie haben diesen Mord begangen. Sie hatte die Nachrichten verfolgt und sah eine Gelegenheit ihrem missbräuchlichen Freund eins auszuwischen. Somit die Beziehung zu ihrem Freund John Sosnovske zu beenden. Sie gab ein falsches Geständnis, sie habe ihrem Freund bei diesem Mord helfen sollen. Beide wurden 1991 wegen Mordes verurteilt. 1995 wurden beide entlassen, nachdem geklärt werden konnte, das Keith Hunter Jesperson der wahre Täter ist. Seinem Anwalt hatte er die nötigen Beweise geliefert.

Keith Hunter Jesperson war verärgert das nicht er das mediale Interesse auf sich gezogen hatte. Er schrieb ein anonymes Bekenntnis, er habe diesen Mord begangen. Als auch dies keine Beachtung fand, schrieb er Briefe an die Medien und Staatsanwälte. An einer Raststätte malte er ein Smiley an die Wand der Toilette und schrieb auch hier ein Geständnis. Auch dies blieb ohne Beachtung, was ihn dazu bewegte diese Briefe zu schreiben. So wurde er als Happy Face Killer bekannt.

Sein letztes Opfer war eine langjährige Freundin. Er konnte gefasst werden. Obwohl er behauptete 160 Morde begangen zu haben, konnten ihm nur acht nachgewiesen werden.

Im Gefängnis widmet er sich der Malerei. Seine Werke verkauft er über das Internet. Seine Tochter Melissa G. Moore veröffentlichte 2009 ihr Buch „Shattered Silence: The Untold Story of a Serial Killer’s Daughter“.