True Story

71 Into the Fire (Pohwasogeuro) – Südkoreanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2010.

71

Das Kriegsdrama zeigt die Geschichte von Schüler-Soldaten während des Koreakrieges, der Schlacht von Pohang.

Eine Gruppe von 71 Schülern verteidigte elf Stunden lang die Schule in Pohang. Es ist der 11. August 1950, als sie diesen strategischen Punkt gegen die nahenden Nordkoreanischen Kräfte verteidigen. Das gefürchtete Nordkoreanische 766. Infanterie-Regiment ist auf dem Vormarsch.

Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 war eine Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und der Republik Korea. Nordkorea wurde dabei von China unterstützt, während Südkorea die Truppen der Vereinten Nationen, unter der Führung der USA, an ihrer Seite hatten. Nordkorea wollte eine Wiedervereinigung, diese jedoch unter eigener Führung. Das Regime ging aus der sowjetischen Besatzungszone hervor.

Der Koreakrieg begann am 25. Juni 1950, als Truppen in Südkorea einmarschierten. Den Truppen gelang es immer weiter vorzudringen. Die Nordkoreanischen Streitkräfte hatten die Absicht die Stadt Pohang zu erobern. Südkoreanische Soldaten waren zu weit entfernt um die Stadt zu verteidigen.

So meldeten sich 71 Schüler freiwillig, um ihre Stadt so lange zu verteidigen bis Soldaten ankamen. Die Schüler waren zwischen 13 und 18 Jahren alt. Sie waren völlig unterbewaffnet und verfügten über keinerlei Erfahrungen mit dem Umgang der Waffen. Es schien unmöglich gegen die übermächtigen erfahrenen Soldaten Nordkoreas zu kämpfen. Sie verteidigten ihren Standort so gut es ging. Viele der jungen Männer ließen hier ihr Leben. Ihre Verteidigung hielt bis Südkoreanische Truppen ankamen.

Am 27. Juli 1953 wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Der Krieg forderte 940.000 tote Soldaten und etwa drei Millionen Zivilisten wurden dabei getötet. Eine Wiedervereinigung scheiterte.