True Story

Taking Woodstock – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2009.

Taking Woodstock

 

Der Film Taking Woodstock beruht auf dem Buch „Taking Woodstock: A True Story of a Riot, a Concert, and a Life“, von Elliot Tiber und Tom Monte.

Thema des Buches sowie des Films ist das berühmte Woodstock-Festival, einem gigantischen Musikfestival im Jahr 1969. Gezeigt wird die wahre Geschichte von Elliot Tiber (1935-2016), der die Verantwortung für eine Verlagerung dieses Festivals übernommen hatte. Die Stadt Wallkill hatte die Organisation des Festivals abgelehnt. Als Elliot Tiber davon hörte, setzte er sich mit dem Musikproduzenten Michael Lang in Verbindung. Dieser wurde mit Artie Kornfeld Veranstalter des legendären Woodstock-Festivals.

Eine Bürgerinitiative hatte eine Ausrichtung der Veranstaltung in Wallkill untersagt. Elliot Tiber bot den Veranstaltern ein anderes Gelände an, welches sich jedoch als zu klein erwies. Es war das El-Monaco-Gelände was seiner Familie gehörte. Seine Eltern betrieben hier eine Gastwirtschaft mit Namen „El Monaco Motel“. Ein Nachbar der Familie Tiber, der Farmer Max Yasgur, bot an, seine Farm bzw. seine Wiesen und Felder als Festival-Gelände in Bethel zu nutzen. Dies erwies sich als perfekter Austragungsort, somit fand hier im August 1969 das Woodstock-Festival statt.

Das Festival begann am 15. August und endete am Morgen des 18. August 1969. Es gab sage und schreibe etwa 400.000 Besucher, 32 Bands und Solokünstler. Zu den Stars zählten The Who, Janis Joplin und Jimi Hendrix. Dieses Festival schrieb Geschichte, ein entscheidender Moment der populären Musikgeschichte.

Aufgrund der Wetterbedingungen herrschten teilweise chaotische Zustände. Der einsetzende Regen verwandelte das Gelände in eine Schlammwüste. Das Festival verlief relativ friedlich. Einiges war dennoch schlecht organisiert, es mangelte an Verpflegung und sanitären Einrichtungen. Die US-Army musste Notverpflegung und Ärzte einfliegen.

Einige der namhaften Künstler hatten abgesagt. Jene die auftraten, leugneten, nicht aus kommerziellen Gründen hier zu sein. Die Band The Who forderte zu Beginn gleich Bargeld, woraufhin man dieses Extra erst einmal organisieren musste. Im Ganzen war es für die Veranstalter ein voller Erfolg. Man verdiente enorme Summen, wenn auch erst später, durch das erschienene Album und dem Film.

An einem sehr heißem Tag badeten einige Besucher nackt in einem See. Auch wenn der Großteil friedlich verlaufen ist, gab es auch einige Auseinandersetzungen zwischen den Besuchern, den Hippies und den Vietnam-Veteranen. Tragischerweise hatte man auch ein Todesopfer zu beklagen, ein 17-jähriger Teenager wurde von einem Traktor überrollt.

Viele der Besucher verbrachten die Tage unter dem Einfluss ihrer mitgebrachten Drogen. Das 3-Tage Ticket kostete 18 Dollar. Bereits im Vorverkauf konnten 186.000 Tickets abgesetzt werden. Es herrschte ein enormer Andrang, jeder wollte dieses Festival besuchen und live bei diesem Mega-Event dabei sein. Zuletzt wurden die Besucher auch ohne Ticket auf das Gelände gelassen.

Das Woodstock-Festival wurde zum Synonym für Flowerpower und der Hippie-Bewegung. Man hatte anfangs mit etwa 50.000 Besuchern gerechnet, letztlich kamen 400.000 Menschen. Drei Tage lang wurde getanzt und gefeiert. Das Festival ging in die Geschichte ein und gilt als das größte Rockereignis des 20. Jahrhunderts.