True Story

Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt (Take the Lead) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2006.

Dance

 

Der Film beruht auf der wahren Geschichte des Tanzlehrers Pierre Dulaine, dieser in der Bronx, New York, einigen Schülern Gesellschaftstänze wie Tango, Rumba und Foxtrott beibrachte. Er ist Gründer der „Dancing Classrooms“, einem Programm für Jugendliche, bei dem sie nicht nur das Tanzen erlernen, sondern ihr Leben und das ihrer Familien verändern soll. Ein spezielles Programm für die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Der am 23. April 1944 in Jaffa, Palästina, geborene Pierre Dulaine ist Tänzer und Tanzlehrer. 1948 floh die Familie aus Israel und lebte in Zypern, England und Irland. Später blieb die Familie in Amman, Jordanien. Im Jahr 1956 musste die Familie fliehen, da es zu einem Konflikt zwischen Ägypten und den Ländern Großbritannien, Frankreich und Israel gekommen war, bekannt als Suezkrise oder Suezkrieg.

Die Familie ließ sich schließlich in England nieder. Seine Karriere als Tänzer begann mit 14 Jahren. Mit 18 Jahren machte er seinen Abschluss und war nun ein professioneller Tänzer. Später legte er drei weitere Prüfungen ab und wurde mit 21 Jahren Mitglied der Imperial Society of Teachers of Dancing, einem Tanzlehrer und Prüfungsausschuss in London.

1971 arbeitete Pierre Dulaine als Tänzer im Londoner Hippodrom und im Nachtclub L’Hirondelle. Danach zog es ihn nach Nairobi, Kenia, um hier für ein Jahr im Kabarett zu arbeiten. 1984 gründet er mit der Tänzerin und seiner Tanzpartnerin Yvonne Marceau das American Ballroom Theatre. Das Tanzpaar tourte durch die ganze Welt und sie gewannen mehrere Wettbewerbe.

Im Jahr 1994 gründet Pierre Dulaine in New York das Programm „Dancing Classrooms“, das große Unterstützung seitens der Bildungseinrichtungen fand. Ihm gelang es die Schüler zum Tanzen zu ermutigen und vor allem ihr Interesse am Gesellschaftstanz zu wecken. Das gleiche Programm lehrte er später auch in Irland und seiner Geburtsstadt Jaffa.

Die Schüler kannten nur ihren Tanzstil wie dem Hip-Hop und wollten anfangs von Gesellschaftstänzen absolut nichts wissen. Er konnte sie überzeugen diese Tänze zu lernen, wie man führt und folgt, nicht nur beim Tanz sondern auch im Leben. Ziel war es Vertrauen aufzubauen und sich gegenseitig zu respektieren. Mit seinem Programm wollte er nicht die Schüler verändern, sondern ihr Leben, damit sie eine Perspektive haben.

Er selbst sagte; „Es kommt nicht auf die Schritte an, sondern auf das, was zwischen den Schritten ist.“ Viele der Schulen in den Vereinigten Staaten haben sein Konzept übernommen.