True Story

September Dawn – amerikanisch-kanadisches Historiendrama aus dem Jahr 2007.

September Dawn

Das Historiendrama beruht auf dem Mountain Meadows Massaker im Utah-Territorium im Jahr 1857, bei dem die Mormonen 120 Siedler töteten. Die Angriffe auf die friedlichen Siedler begannen am 7. September und endeten am 11. September 1857 mit einem Massaker. Mormonen gehören einer christlichen Glaubensgemeinschaft an.

Bei diesem Massaker wurden die Erwachsenen und die älteren Kinder getötet. Insgesamt starben 120 Männer, Frauen und Kinder. Siebzehn Kinder die jünger als sieben Jahre alt waren wurden verschont. Ein Massaker im Namen Gottes, bei dem die Mormonen mit Hilfe der Indianer 120 wehrlose Männer, Frauen und Kinder des Fancher-Baker-Wagenzugs niedermetzelten. Geführt wurden die Mormonen von John D. Lee (1812-1877), der als einziger Massenmörder zum Tode verurteilt und am 23. März 1877 hingerichtet wurde.

Es waren Siedler aus den nordwestlichen Gebieten von Arkansas, darunter Farmer und Pferdezüchter. Sie waren auf dem Weg nach Kalifornien, als sie über das Land der Mormonen kamen und sie nach Verpflegung und der Erlaubnis einer Rast fragten. Zudem suchte man Schutz vor den Indianern.

Während die Siedler auf einer Wiese kampierten, trafen sich die Mormonen um einen Angriff auf den Wagenzug zu organisieren. Das Lager der Siedler wurde angegriffen. Die Familien hatten keinen Zugang zu frischem Wasser und die Munition war fast aufgebraucht. John D. Lee ritt zu ihrem Lager und verkündete, er habe einen Waffenstillstand mit den Paiutes-Indianern ausgehandelt. Die Siedler fühlten sich sicher und folgten ihm, der ihnen einen sicheren Ort versprach. Doch dieser Ort sollte ihr letzter sein, hier kam es zu einem Hinterhalt der Mormonen und dem Massaker. Man hatte zuvor einen Plan geschmiedet, um die Indianer für dieses Massaker verantwortlich zu machen.

Dieses Massaker war Teil des Utah-Krieges 1857 bis 1858, einer Konfrontation zwischen den Mormonen und den Streitkräften des Federal Government of the United States, der US-Regierung. 1857 entsandte man eine Armee von 1.500 Mann nach Utah. Es gab politisches Gerangel und Unstimmigkeiten. Die Mormonen, Heilige und Anhänger der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, glaubten die Armee wolle sie unterdrücken oder gar vertreiben. Die entsandte Armee sollte den Gouverneur unterstützen.

Die unschuldigen 120 Siedler die hier nur Rast machen wollten, fielen diesem Irrglaube zum Opfer. Die Mormonen glaubten, man habe sie geschickt um sie zu töten. Später sagten die Angehörigen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, es habe nie einen Befehl für dieses Massaker gegeben.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde im Jahr 1830 gegründet. Mitglieder wurden seit jeher verfolgt, aus ihren Häusern und von ihrem Land vertrieben. Es gab Gerüchte das sich die Mormonen von den Vereinigten Staaten abspalten und ihren eigenen unabhängigen Staat gründen wollten.

Am 11. September 1857 kam es zu diesem Massaker. Die Kinder die man am Leben ließ, kamen in die Obhut der Mormonen. Später konnten die Kinder durch die Armee befreit und zu Verwandten gebracht werden. Auslöser für dieses Massaker war wohl eine Überreaktion beider Seiten. Man spricht von einer Kriegs-Hysterie.