True Story

James Dean – Ein Leben auf der Überholspur (James Dean) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2001.

James Dean

 

Der Film zeigt das Leben des amerikanischen Schauspielers James Dean (1931-1955). Der 1955 erschienene Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Rebel Without a Cause) machte ihn zu einem Star und Teenager-Idol. Am 30. September 1955 kommt James Dean bei einem Autounfall ums Leben. Nach seinem tragischen Tod erhielt er postum zwei Oscarnominierungen als Bester Hauptdarsteller in den Filmen „Jenseits von Eden“ (East of Eden) aus dem Jahr 1955 und „Giganten“ (Giant), dieser 1956 erschienen ist. 1999 wurde James Dean vom American Film Institute zu einem der besten männlichen Filmstars ernannt.

James Dean wurde am 8. Februar 1931 in Marion, Indiana, geboren. Er war das einzige Kind von Winton Dean (1908-1995) und Mildred Marie Wilson (1910-1940). Die Familie zog später nach Santa Monica, Kalifornien. Er besuchte die Brentwood Public School und wechselte bald zur McKinley Elementary School. James Dean stand seiner Mutter sehr nahe. Beide verstanden sich außerordentlich gut.

Seine Mutter klagte 1938 plötzlich über starke Bauchschmerzen, verlor zudem sehr schnell an Körpergewicht und man diagnostizierte Gebärmutterkrebs. Sie verstarb am 14. Juli 1940. James Dean war neun Jahre alt, sein Vater nicht in der Lage sich um den Jungen zu kümmern. Er schickt ihn zu seiner Tante, die mit ihrem Ehemann auf einer Farm in Fairmont, Indiana, lebte. Beide waren sehr religiös. Sein Vater diente während des Zweiten Weltkriegs und heiratete später erneut.

Während seiner Jugendzeit suchte James Dean Rat beim örtlichen Pastor James DeWeerd, der ihm ein guter Freund wurde und prägenden Einfluss auf ihn hatte. Zwischen den beiden entstand eine enge Bindung, angeblich auch eine sexuelle Beziehung. So wird es im 1994 erschienenen Buch „Boulevard of Broken Dreams“ erwähnt.

Seine schulischen Leistungen waren sehr gut und er galt als sehr beliebt. Nachdem er 1949 die Fairmond High School beendet hatte, zog er wieder nach Kalifornien und lebte bei seinem Vater und der Stiefmutter. Am Santa Monica College studierte er Rechtswissenschaften. Danach wechselte er an die University of California. Hier schied er 1951 aus, um hauptberuflich eine Karriere als Schauspieler zu verfolgen.

Sein erster Fernsehauftritt war ein Werbespott für Pepsi Cola. Es war nicht leicht einen Job als Darsteller zu bekommen, womit er sich als Parkwächter bei CBS über Wasser hielt. Er wurde in eine Schlägerei verwickelt, bei dieser man ihn als Schuldigen ansah. Mit seinem Bekannten Bill Bast zog er in eine Wohnung nach Santa Monica.

1951 bekam James Dean seine erste kleine Nebenrolle im Film „Der letzte Angriff“ (Fixed Bayonets!). Später folgten weitere kleinere Rollen. Ihn zog es nach New York wo er am Broadway als Darsteller überzeugen konnte. Im Film „Jenseits von Eden“ feierte er seinen Durchbruch in Hollywood.

Sein Interesse galt auch dem Autorennsport, ab 1954 verfolgte er seine Rennsportkarriere. 1955 kaufte er sich seinen zweiten Rennwagen, einen Porsche 550 Spyder, mit diesem er am 30. September 1955 in der Nähe von Cholane, Kalifornien, tödlich verunglückte.