True Story

Dresden – deutsches Drama aus dem Jahr 2006.

Dresden

Das Kriegsdrama Dresden oder auch Dresden – Das Inferno thematisiert die Luftangriffe auf die Stadt Dresden während des Zweiten Weltkriegs.

Die Bombardierungen dieser Stadt waren Luftangriffe der Briten und Amerikaner. Es kam zu insgesamt vier Bombardierungen zwischen dem 13. und 15. Februar 1945. 722 Bomber der Royal Air Force und 527 der United States Army Air Force flogen diese Angriffe. Mehr als 3.900 Tonnen Spreng- und Brandbomben wurden über der Stadt abgeworfen.

Dadurch wurden 6,5 Quadratkilometer der einst so schönen Stadt zerstört. Die Brandbomben entfachten einen Feuersturm, große Teile der Innenstadt wurden völlig zerstört. Man schätzt die Opferzahlen auf bis zu 25.000 Menschen. Nach der ersten Bombardierung folgten weitere Angriffe, drei Luftangriffe der United States Army Air Force. Zwei Angriffe erfolgten am 2. März, bei denen der Rangierbahnhof bombardiert wurde.

Am 17. April folgte ein Luftangriff auf die Industriegebiete der Stadt. Verantwortlich für diese Bombardierungen war der britische Premierminister Winston Churchill, der später versuchte sich davon zu distanzieren. Historiker diskutieren noch heute, ob diese Bombardierungen militärisch notwendig und zweckmäßig gewesen sind. Einige meinen dies sei ein Kriegsverbrechen.

Der Augenzeuge Lothar Metzger erinnert sich: „Ich lebte mit meinen Schwestern, 13 und 5 Jahre alt, den 5 Monate alten Zwillingen und meiner Mutter in Dresden. Ich freute mich meinen 10. Geburtstag feiern zu können. Mein Vater war gelernter Zimmermann und diente in der Wehrmacht. Seinen letzten Brief erhielten wir im August 1944.

Heute ist der 13. Februar 1945. Gegen 21.30 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Wir Kinder wussten was dies bedeutet und so suchten wir Schutz im Keller des Hauses. Bomben fielen, die Meschen schrien, der Keller füllte sich mit Rauch. Wir mussten auf die Straße und sahen nur noch Zerstörung und Feuer. Alles brannte und unser Haus existierte nicht mehr. Plötzlich folgte ein weiterer Angriff, es ist nicht möglich dies zu beschreiben, es war einfach nur schrecklich. Brennende Menschen irrten umher und schrien um Hilfe.

Wir suchten erneut Schutz und auch dieser Unterschlupf wurde getroffen. Wir sahen verbrannte Menschen, ganze Familien die wie Kohle nebeneinander lagen. Den Korb in dem die Zwillinge lagen, wurde meiner Mutter aus der Hand gerissen. Plötzlich verschand auch meine ältere Schwester. Wir fanden Zuflucht im Keller des Krankenhauses. Wir waren umgeben von verzweifelten, weinenden und sterbenden Menschen.

Am nächsten Morgen suchten wir nach meinen Geschwistern, ohne Erfolg. Völlig erschöpft gingen wir in Richtung der Loschwitzer Brücke, wo wir auf Menschen trafen, die uns erlaubten uns zu waschen und etwas zu essen. Nun folgte noch ein Luftangriff und auch dieses Haus wurde getroffen. Mit anderen Überlebenden eilten wir über die Elbebrücke und trafen auf Menschen die uns halfen.

Meinen Geburtstag hatte ich schon vergessen. Meine Mutter bekam vom Roten Kreuz ein Stück Wurst, das sie mir schenkte, denn es war mein Geburtstag. Später trafen wir auf meine ältere Schwester, die mit anderen Kindern in ein umliegendes Dorf gebracht wurden. Ich werde diese Erlebnisse nie vergessen.“