True Story

Der große Bluff (The Hoax) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2006.

Der große Bluff

„Der große Bluff – Das Howard Hughes Komplott“ basiert auf dem Buch „The Hoax“ des Autors Clifford Irving.

Erzählt wird die Geschichte des Autors selbst, er schreibt über seinen ausgeklügelten Schwindel. In den 1970er Jahren versuchte Clifford Irving mit gefälschten handgeschriebenen Briefen eine Autobiografie über den zurückgezogen lebenden und exzentrischen Milliardär Howard Hughes (1905-1976) zu veröffentlichen. Die Herausgeber der Autobiografie versuchte er zu überzeugen, dass diese Briefe tatsächlich von Howard Hughes stammen.

Die Autobiografie sollte 1972 erscheinen. Howard Hughes sagte in einem Telefoninterview, dass diese Briefe nicht von ihm seien. Er verklagte die Herausgeber. Clifford Irving und seine Mitarbeiter gaben die Fälschungen zu. Er wurde zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt, von denen er 17 Monate in Haft verbüßte.

Howard Hughes war ein Filmproduzent und Luftfahrtpionier. 1958 zog er sich völlig aus der Öffentlichkeit zurück. Wer auch immer eine Biografie über ihn veröffentlichen wollte, bot er Geld, dies nicht zu tun.

Im Jahr 1970 dachten sich Clifford Irving und sein alter Freund und Schriftsteller-Kollege Richard Suskind, eine Autobiografie über Howard Hughes zu veröffentlichen. Sie glaubten das Howard Hughes keine Aufmerksamkeit erregen wolle, geschweige denn die Biografie als eine Fälschung zu entlarven, oder gar ein Gerichtsverfahren anzustreben, oder sich selbst in den Mittelpunkt stellen zu wollen.

Nach Archivrecherchen begann Richard Suskind damit, handschriftliche Briefe, diese sie im Magazin Newsweek gefunden hatten, zu fälschen. Clifford Irving nahm Kontakt zu dem Verleger McGraw Hill auf und sagte, Howard Hughes wäre einverstanden und alles stamme von ihm. Man fälschte sogar die Unterschrift von Howard Hughes, diese man für den Vertragsabschluss benötigte.

Clifford Irving erhielt einen Scheck in Höhe von 100.000 Dollar. Seine Frau eröffnete ein Schweizer Bankkonto mit einer gefälschten Identität, unter Helga R. Hughes. Hier wurden tatsächlich 765.000 Dollar überwiesen. Experten bestätigten sogar die Echtheit der vorgelegten Dokumente, der gefälschten Briefe. Andere hingegen äußerten ihre Zweifel.

Am 7. Januar 1972 meldete sich Howard Hughes selbst. Er arrangierte eine Telefonkonferenz mit mehreren Journalisten. Somit wurde der Schwindel aufgedeckt. Clifford Irving gab das ergaunerte Geld zurück und wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, von denen er 17 Monate absaß. Nach seiner Entlassung schrieb er weitere Bücher. Richard Suskind wurde zu sechs Monaten Haft verurteilt, von denen er fünf im Gefängnis verbrachte.