True Story

Gegen jede Regel (Remember the Titans) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2000.

Gegen jede Regel

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des amerikanischen American-Football-Spielers und Trainers Herman Boone, an der T. C. Williams High School. Der am 28. Oktober 1935 geborene Herman Ike Boone ist ein ehemaliger Football-Trainer der Highschool, der sein Team zur Meisterschaft führte.

1971 wurden zwei der Highschools zusammengelegt. Daraus entstand die T. C. Williams High School, an der auch die Football-Mannschaften zusammenfanden. Nur wenige Jahre zuvor, wurde die Rassentrennung durch den Präsidenten Lyndon B. Johnson im Jahr 1964 abgeschafft. Im selben Jahr trat das Bürgerrechtsgesetz Civil Rights Act von 1964 in Kraft. Dennoch machte man Unterschiede, in den Köpfen der Menschen herrschte noch immer die Rassentrennung.

Herman Boone wurde Trainer der Football-Mannschaft. Dies führte zu Spannungen mit dem 1924 geborenen Trainer Bill Yoast. Herman Boone ist Afroamerikaner und Bill Yoast weißer Hautfarbe, der bislang Trainer des Football-Teams war. Durch die Zusammenführung der Schulen, einer gerichtlichen Anordnung der Einführung gemischtklassiger Schulen, wurden 1971 auch die bislang getrennten Football-Teams zusammengelegt.

So wurde Herman Boone zum Cheftrainer ernannt und Bill Yoast sein Assistent. Das Team gewann den Titel und belegte den zweiten Platz in der nationalen Wertung. Auch die Spieler selbst verweigerten zuvor jegliche Zusammenarbeit. Doch für Herman Boone waren alle Spieler gleich, egal welcher Hautfarbe.

Mit eiserner Disziplin führte er sein Team zum Erfolg und wurde somit auch zu einer Vorbildfigur in den gesamten Vereinigten Staaten. Bill Yoast und Herman Boone wurden dennoch gute Freunde, bis heute verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Herman Boone lebt heute mit seiner Frau Carol in Alexandria, Virginia. Das Paar hat drei Töchter, Sharron, Donna und Monica. Bill Yoast hat vier Töchter. Seine Tochter Sheryl starb 1996 im Alter von 34 Jahren an einem Herzinfarkt.

Nach der erfolgreichen Saison 1971 hatte der Spieler Gerry Bertier (1953-1981) einen Autounfall. Am 11. Dezember 1971 wurde er als Sportler geehrt. Nach dem Bankett lieh er sich den Chevrolet Camaro seiner Mutter. Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Als Unfallursache wurde ein defektes Teil der Motorhalterung festgestellt. Er ist gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Trotz seiner Lähmung blieb er ein aktiver Sportler. Er starb am 20. März 1981 im Alter von nur 27 Jahren, nachdem ihm ein alkoholisierter Fahrer in seinen Wagen fuhr.