True Story

Sergeant Rex – Nicht ohne meinen Hund (Megan Leavey) – amerikanisches Kriegsdrama, Biografie aus dem Jahr 2017.

Sergeant Rex

Gezeigt wird die Geschichte der ehemaligen Soldatin Megan Leavey, Corporal der US-Marines und ihrem Schäferhund Rex, die mit ihren Einsätzen im Irak-Krieg vielen Menschen das Leben retteten. Die New Yorkerin Megan Leayey trat 2003 den Marines bei. Für ihren Einsatz, besonderem Mut in Kampfsituationen, wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Megan Leavey wurde am 28. Oktober 1983 geboren und wuchs in Valley Cottage, New York, auf. Mit 19 Jahren trat sie den Marines bei und war im Marine Corps Base Camp Pendleton, Kalifornien, stationiert. Hier traf sie auch auf ihren späteren Diensthund Rex, einem deutschen Schäferhund mit der Dienstnummer E168, der ausgebildet wurde, um Sprengstoff aufzuspüren.

Gemeinsam absolvierten sie zwei Einsätze im Irak, 2005 in der irakischen Stadt Falludscha, in der Provinz al-Anbar und ein Jahr darauf in Ramadi. In Ramadi wurden beide verwundet, als ein improvisierter Sprengkörper explodierte. Diese Bomben wurden während des Irak-Kriegs sehr häufig verwendet und gegen die amerikanischen Streitkräfte eingesetzt. Bis Ende 2007 waren diese Sprengkörper für 63 Prozent der Todesfälle im Irak verantwortlich.

Ihr Hund Rex war in der Lage, Sprengstoff und Sprengkörper aufzuspüren. Nachdem er den Sprengstoff erschnüffelt hatte, legte sich Rex hin und Megan Leavey rief die Sprengstoffexperten, um diesen zu entschärfen. Nach der Explosion in Ramadi hatten er und Megan Leayey einige Verletzungen davongetragen. Rex war immer für sie da und hat ihr mehrfach das Leben gerettet. Der 11-jährige Schäferhund war für sie mehr als nur ein Diensthund. Beide haben einander vertraut und harte Zeiten durchgemacht. Beide als Team absolvierten Hunderte Einsätze.

Sie fragte ihren Vorgesetzten ob sie Rex mit nach Hause nehmen dürfe, sie wollte ihn adoptieren. Man sagte ihr das dies nicht möglich sei, der Hund stehe noch immer im Dienst. Der Abschied fiel ihr schwer und sie weinte. Megan Leavey ging zurück ins zivile Leben und litt an Depressionen. Man diagnostizierte eine Posttraumatische Belastungsstörung, woraufhin sie sich in Behandlung begab.

Erst im Jahr 2012 waren beide wiedervereint, sie durfte Rex adoptieren. Ermöglicht hatte dies der Senator Charles Schumer. Rex starb am 22. Dezember 2012. Megan Leayey wurde mit dem Purple Heart und der Navy and Marine Corps Achievement Medal ausgezeichnet, außerdem der Medaille Valor Device, für ihren Heldentum im Kampf.