True Story

Der längste Tag (The Longest Day) – amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1962.

Der längste Tag

Der längste Tag ist nicht nur der Titel des Films, sondern auch eine häufig verwendete Bezeichnung für den D-Day, der Landung der Alliierten in der Normandie im Jahr 1944, während des Zweiten Weltkriegs.

Als Vorlage für dieses Kriegsdrama diente das Buch „The Longest Day“ aus dem Jahr 1959 von Cornelius Ryan (1920-1976). Das Buch beruht auf Erzählungen von Zeitzeugen, amerikanischer, kanadischer, britischer, französischer und deutscher Offiziere, sowie auch einigen Zivilisten. Somit ist dieses Buch ein Tatsachenbericht. Unter dem Decknamen Overlord, kam es zur Landung der Westalliierten, in der Normandie im Norden Frankreichs. Der D-Day ist Tag der Landung, der erste Tag, bei dem die Alliierten auf starkes Verteidigungsfeuer der Deutschen trafen. Für die Alliierten blieb der Nachschub aus, was in einem endlosen Tag endete.

Generalfeldmarschall Erwin Rommel sagte zu einem Offizier; „Glauben sie mir, die ersten 24 Stunden der Invasion sind die entscheidenden, von ihnen hängt das Schicksal Deutschlands ab… Für die Alliierten und für Deutschland wird es der längste Tag sein.“ Die Operation Deadstick war der Deckname für die Luftlandetruppen der britischen Armee, die am 6. Juni 1944 im Rahmen der Landung in der Normandie stattfand. Es folgte ein Überraschungsangriff, ein Coup de main. Die Horsa-Brücke galt es zu erobern.

Die Landung selbst lief unter dem Decknamen Operation Neptune. Dies war der Wendepunkt des Krieges, die Deutschen konnten ihre Stellungen nicht halten. Die Alliierten landeten und überrannten die Deutschen mit einer geballten Streitmacht. Für die deutsche Heeresführung, selbst für Hitler, kam dieser Angriff so überraschend, dass man anfangs von einem Täuschungsmanöver der Alliierten ausgegangen war.

Etwa 150.000 Soldaten, darunter Amerikaner, Briten und Kanadier landeten am 6. Juni 1944 in der Normandie. Die Deutschen hatten diesen Teil der französischen Küste zu einer Festung ausgebaut. Es folgte ein Angriff auf 100 Kilometern dieser Küste. Mehr als 1.000 Kriegsschiffe, über 3.500 Landungsboote und 7.500 Flugzeuge der Alliierten brachen die deutschen Stellungen auseinander. Somit war es den Alliierten gelungen bis Paris vorzudringen und man die Stadt am 25. August 1944 befreien konnte.