True Story

Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) – amerikanischer Western aus dem Jahr 1959.

Der letzte Befehl

Der Western basiert auf dem Buch „The Horse Soldiers“ von Harold Sinclair. Es ist die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) und der Geschichte von Benjamin Grierson (1826-1911), einem Colonel, Brigadegeneral des amerikanischen Heeres.

Benjamin Grierson leitete einen Angriff, bekannt als Grierson’s Raid, während der Vicksburg-Kampagne, einer Schlacht und militärischen Operation in den Bundesstaaten Alabama, Georgia, Florida, Mississippi, North Carolina, Kentucky, South Carolina und Tennessee, sowie in Louisiana, östlich des Mississippi. Der Angriff der Kavallerie der Union dauerte vom 17. April bis zum 2. Mai 1863. Die Union siegte am Ende über die Konföderierten Staaten.

Benjamin Henry Grierson war Musiklehrer und später Berufsoffizier in der Armee der Vereinigten Staaten. Er war Generalmajor der Kavallerie der Freiwilligen Armee der Union. Man erteilte ihm den Auftrag, in feindliches Gebiet vorzudringen und die Truppen der Konföderierten auszuspähen. Benjamin Grierson und seine 1.700 Mann, darunter einige mit Uniformen der Konföderierten, diese als Späher dienten, ritten über 600 Meilen durch feindliches Gebiet. Sie zertörten Eisenbahnlinien und Lokomotiven, befreiten Sklaven, sprengten Lagerhäuser und Brücken.

John C. Remberton (1814-1881), Kommandant der Konföderierten, der Garnison Vicksburg, hatte nicht genügend Kavallerie zur Verfügung und konnte die Truppen von Benjamin Grierson nicht stoppen.

Benjamin Henry Grierson wurde am 8. Juli 1826 in der Gemeinde Allegheny, Pennsylvania, geboren. Im Alter von acht Jahren wurde er von einem Pferd getreten und hätte dies fast nicht überlebt. Fortan hasste er Pferde und wurde dennoch Kommandant einer großen Kavallerie. Ab 1851 arbeitet er als Musiklehrer. Am 24. September 1854 heiratet er Alice Kirk. Das Paar bekommt sieben Kinder, von denen nur vier überlebten.

Mit Ausbruch des Bürgerkriegs meldet er sich freiwillig als Adjutant beim Generalmajor Benjamin M. Prentiss (1819-1901). Man beförderte ihn zum Major und er trat 1861 der 6. Illinois Kavallerie bei. Ein Jahr darauf war er bereits Oberst dieses Regiments.

Im Frühjahr 1863 kommt es zu diesem besagten Grierson’s Raid. Dies war gleichzeitig ein Ablenkungsmanöver im Feindesland der Konföderierten. Er und seine 1.700 Männer waren 17 Tage unterwegs. Seine Errungenschaften und die vielen Zerstörungen wurden von einem General als die brillantesten Einsätze während des Bürgerkriegs gewürdigt.

In den Jahren 1864 und 1865 führte er weitere Angriffe, er überraschte und eroberte feindliche Stellungen, was ihm eine Beförderung zum Generalmajor einbrachte. Nach dem Bürgerkrieg entschied er sich in der US-Armee zu bleiben. Hier diente er im Rang eines Oberst. Er kommandierte das 10. Kavallerie-Regiment, einer Einheit afroamerikanischer Soldaten. Mit einigen Stämmen der Indianer sympathisierte er, was ihn bei einigen unbeliebt machte. Benjamin Grierson starb am 31. August 1911, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte.