True Story

Thirteen Days – amerikanisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2000.

Thirteen Days

Der Politthriller thematisiert die 13 Tage der Kubakrise, einer äußerst heiklen Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und der UdSSR im Oktober 1962. Gezeigt werden Ereignisse aus der Sicht der amerikanischen Regierung.

Die sogenannte Kubakrise war Teil des Kalten Krieges. Ab 1959 stationierten die USA Mittelstreckenraketen in Italien und der Türkei. Diese Raketen vom Typ Jupiter waren nuklear bestückt und auf die Sowjetunion gerichtet.

Im Gegenzug startete die Sowjetunion eine heimliche Stationierung ihres Militärs auf Kuba. Ab dem 10. Juli 1962 lief diese Militäroperation unter dem Decknamen Operation Anadyr. Etwa 40.000 sowjetische Soldaten und mehrere nukleare Mittelstreckenraketen wurden auf Kuba stationiert.

Eine Konfrontation beider Supermächte und der Kalte Krieg hatte eine neue und bedrohlichere Dimension erreicht. Noch nie war ein möglicher Atomkrieg so nah. Die CIA ging einigen Hinweisen nach und Fotos eines Aufklärungsflugzeugs bestätigten Startvorrichtungen für sowjetische Luftabwehrraketen im Westen Kubas. Diese Raketen auf Kuba ermöglichten es den Sowjets die USA direkt anzuvisieren.

Am 8. September 1962 legte das sowjetische Frachtschiff Omsk, beladen mit Mittelstreckenraketen, im Hafen von Havanna an. Die Fracht blieb jedoch an Bord des Schiffes. US-Präsident John F. Kennedy genehmigte erneute Luftaufnahmen, auf denen zu sehen war, wie sowjetische Techniker Startrampen errichteten. John F. Kennedy drohte, man würde Atomwaffen einsetzen, um eine Stationierung auf Kuba zu verhindern.

13 Tage eines möglichen Atomkriegs, vom 14. Oktober bis zum 28. Oktober 1962 wurden die Gefahren eines möglichen Atomkriegs bewusst. Die Öffentlichkeit war in Aufruhr. Eine Lösung musste schnell gefunden werden und beide Staaten vereinbarten zahlreiche Bedingungen. Die Sowjetunion zog ihre Raketen von Kuba ab. Die USA erklärten, keine militärische Invasion auf Kuba zu unternehmen und ihre Raketen aus der Türkei abzuziehen.

Beide Seiten sehen dies als einen Sieg für sich. Einige der Kurzstreckenraketen verblieben auf Kuba. Für die Sowjetunion ein taktischer Erfolg, die USA zogen ihre Raketen aus der Türkei und Italien ab. Durch diese Krise kam es zu Verhandlungen über eine Rüstungskontrolle, man wollte das Wettrüsten unter Kontrolle bringen. Die Lage entspannte sich zwischen den beiden Staaten. Es herrschte eine friedliche Koexistenz, ein Begriff dieser vom sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow geprägt wurde.