True Story

Luftschlacht um England (Battle of Britain) – britisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1969.

Luftschlacht um England

Das Kriegsdrama thematisiert die Luftschlacht um England während des Zweiten Weltkriegs.

Die deutsche Luftwaffe versuchte die Luftherrschaft über den britischen Inseln zu erkämpfen, nachdem man Frankreich besiegt hatte. Die Luftangriffe zwischen Sommer 1940 und Anfang 1941 sollten zu einer Kapitulation Großbritanniens führen. Zudem sollte der Weg für eine geplante Invasion frei gemacht werden. Es kam zu Gefechten zwischen der deutschen Luftwaffe und der Royal Air Force.

Die Luftschlacht um England wurde unter Battle of Britain international bekannt, ein Begriff dieser vom britischen Premierminister Winston Churchill (1874-1965) während einer Rede im Unterhaus geprägt wurde. Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe war Generalfeldmarschall Hermann Göring (1893-1946).

Insgesamt fünf Luftflotten sollten England angreifen, sämtliche Stützpunkte der Royal Air Force sollten dabei zerstört werden, außerdem Produktionsanlagen für die Flugzeuge. Man hatte allerdings nicht mit einer solchen Verteidigung der Briten gerechnet, diese war viel stärker als erwartet. Die Briten verfügten über ein modernes Radarsystem, wodurch man feindliche Flugzeuge identifizieren und abwehren konnte. Zahlreiche Radarstationen meldeten jedes einzelne feindliche Flugzeug. Auch die Entzifferung des Enigma-Codes führte zu wichtigen Informationen über die geplanten Angriffe der Deutschen.

Die deutsche Luftwaffe verfügte über 2.550 Flugzeuge. Die Royal Air Force war im Besitz von 1.963 brauchbarer Flugzeuge. 2.585 Mann der deutschen Flugbesatzung wurden getötet, oder gelten als vermisst. 925 wurden gefangen genommen und 735 verwundet. Fast 2.000 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe wurden zerstört. Die Royal Air Force hatte 544 Mann der Flugbesatzungen verloren und 1.744 Flugzeuge wurden zerstört. Die Luftschlacht um England forderte etwa 40.000 zivile Todesopfer.

Die Briten konnten diesen Kampf für sich entscheiden. Es war bislang die größte Niederlage der deutschen Streitkräfte. Der Schlüssel zum Sieg war die Luftüberlegenheit der Royal Air Force. In Deutschland verließen monatlich etwa 800 ausgebildete Piloten die Fliegerschulen. Bei den Briten waren es nur 200. Da es an Piloten mangelte, kamen Piloten aus Frankreich, USA, Polen und der Tschechoslowakei zum Einsatz.

Die Briten konnten mehr Flugzeuge produzieren. Die Deutschen schafften nur die halbe Menge, wofür unter anderem Generalflugzeugmeister Ernst Udet verantwortlich gemacht wurde. Es war einfach unmöglich gewisse Zielvorgaben einzuhalten. Die deutsche Luftrüstung konnte mit dem tatsächlichen Kriegsverlauf nicht mithalten.