True Story

Only the Brave – amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2006.

Only the Brave

Only the Brave zeigt die Geschichte des 100. Infanterie-Bataillon. bzw. des 442. Infanterie-Regiments der US-Army, während des Zweiten Weltkriegs. Soldaten dieses Regiments waren amerikanische Männer japanischer Abstammung. Sie sind die vergessenen Helden des Zweiten Weltkriegs. Diese Männer verrichteten ihren Dienst alle freiwillig.

Als 1941 Pearl Harbor von den Japanern angegriffen wurde, gab es 5.000 dieser japanischstämmigen Amerikaner in den US-Streitkräften. Über Nacht wurde diese zweite Generation, genannt Nisei, von ihren militärischen Diensten enthoben. Dies aus nur einem Grund, da sie dem Feind sehr ähnlich sahen. Ganze Familien wurden gewaltsam umgesiedelt, aus ihren Häusern in Staaten an der Pazifikküste vertrieben.

120.000 unschuldige Männer, Frauen und Kinder wurden zusammengetrieben und in abgelegenen Internierungslagern untergebracht. Eingesperrt hinter Stacheldraht, sollten sie hier für die Dauer des Krieges bleiben. Die Männer waren entschlossen ihre Loyalität unter Beweis zu stellen und baten die US-Regierung in der Armee kämpfen zu dürfen.

1.400 Männer der hawaiianischen Nisei wurden Teil des 100. Infanterie-Bataillon. Die Männer wurden in den Ausbildungslagern Camp McCoy und später im Camp Shelby ausgebildet. Im Juni 1943 schickte man sie nach Nordafrika und später nach Italien. Während die Soldaten für Amerika kämpften, blieben ihre Familien in den Lagern.

Das 100. Infanterie-Bataillon nannte man auch „Purple Heart Bataillon“, dieses sich mit dem 442. Infanterie-Regiment zusammengeschlossen hatte. Das 442. Infanterie-Regiment wurde zur höchst-dekorierten Einheit in der amerikanischen Militärgeschichte. Sie kämpften in Norditalien und befreiten Städte in Südfrankreich. Zwei Jahre lang besiegten sie ihren Feind. Ihre außergewöhnliche Tapferkeit wurde mit 21 Ehrenmedaillen, 9486 Purple Hearts, 8 Presidential Unit Citation, 53 Verdienstkreuze, 588 Silver Stars und 5200 Bronze Star Medaillen geehrt. Somit wurde diese Einheit zur höchst-dekorierten der Militärgeschichte.

Es heißt der Film sei längst überfällig um diese Männer zu ehren. Drehbuchautor und Regisseur Lane Nishikawa erzählt diese Geschichte, die auf der Grundlage tatsächlicher Erfahrungen seiner drei Onkel, die in dieser Einheit dienten, beruht. Es sind auch Erinnerungen anderer Veteranen diese man im Lauf der Jahre erzählt hat. Diese Geschichte ist weniger bekannt, da diese Einheit unter strengster Geheimhaltung geführt wurde.

Die Nisei sind amerikanische Bürger japanischer Abstammung, die anfangs nicht akzeptiert wurden. Man bezweifelte ob sie bereit genug wären, gegen einen Feind ihrer gleichen Vorfahren zu kämpfen. Sie waren entschlossen und bereit dies zu tun. Mit ihrem Wissen und der Sprache wurden sie Teil der amerikanischen Armee.

 

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