True Story

Die letzte Fahrt der Bismarck (Sink the Bismarck!) – britisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1960.

Die letzte Fahrt der Bismarck

Das Kriegsdrama basiert auf dem Buch „The Laste Nine Days of the Bismarck“ des Autors C.S. Forester. Bis heute ist dies der einzige Film, der sich mit den Verfolgungen und der Versenkung des deutschen Schlachtschiffes Bismarck beschäftigt. Der Film sei von historischer Genauigkeit und bekam trotz einiger Ungereimtheiten sehr gute Kritiken. Das Schiff wurde während des Zweiten Weltkriegs von der Royal Navy versenkt.

Die Bismarck wurde im Februar 1939 in den Dienst gestellt. Sie galt weltweit als das größte und kampfstärkste Schlachtschiff. Der deutsche Marineoffizier Ernst Lindemann (1894-1941) war Kommandant dieses Kriegsschiffes. Im August 1940 wurde das Schiff in der deutschen Flotte eingesetzt. Die Bismarck und ihr Schwesterschiff Tirpitz waren die größten Schiffe die bislang gebaut wurden.

Im Mai 1941 wurde die Bismarck in den Nordatlantik geschickt um feindliche Schiffe auszuspüren. Die Operation der deutschen Kriegsmarine, Unternehmen Rheinübung, sollte die Nachschubtransporte der Briten unterbinden. Ziel war es, zwischen Island und Grönland, der Meerenge Dänemarkstraße, in den Atlantik zu gelangen.

Die beiden Kriegsschiffe der Briten, die HMS Hood und HMS Prince of Wales, versuchten diesen Durchbruch der Bismarck zu verhindern. Zwischen der Bismarck, die von dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen begleitet wurde und den beiden britischen Schlachtschiffen kam es hier zu schweren Gefechten. Die HMS Hood wurde von der Bismarck versenkt. Von den insgesamt 1.419 Besatzungsmitgliedern haben nur drei überlebt.

Die Prince of Wales wurde ebenfalls getroffen und musste abdrehen. Aber auch die Bismarck hatte einige Treffer einstecken müssen. Man war gezwungen einen Hafen anzulaufen. Die Prinz Eugen war unbeschädigt und konnte ihren Einsatz im Atlantik weiterhin verfolgen.

Die Bismarck steuerte in Richtung der französischen Atlantikküste, den Hafen Saint-Nazaire, an. Das Schiff wurde allerdings von den Briten verfolgt, jedoch verloren sie die Spur der Bismarck. Admiral Günther Lütjens (1889-1941) glaubte, dass die Bismarck noch auf dem Radar der Royal Navy sei. Der deutsche Admiral befand sich während des Unternehmens Rheinübung an Bord des Schiffes. Er ließ einen Funkspruch absetzen um Verstärkung anzufordern. Dieser Funkspruch konnte von der Royal Navy abgefangen werden und man konnte somit die genaue Position der Bismarck ermitteln.

Torpedobomber griffen die Bismarck an, ein Treffer beschädigte die Ruderanlage, wodurch sich das Schiff nur noch im Kreis bewegen konnte. Dem Feind ausgeliefert, wurde die Bismarck von britischen Schlachtschiffen gestellt. Mehrere Schüsse trafen die Bismarck und sie sank. Erwähnt wird jedoch auch, das es möglich wäre, das die Bismarck durch Selbstversenkungsmaßnahmen gesunken ist. Von der 2.104 Mann starken Besatzung konnten nur 116 gerettet werden.