True Story

Eddie the Eagle – Alles ist möglich – britisch-deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 2016.

Eddie the Eagle

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des britischen Skispringers Michael Edwards, besser bekannt als Eddie the Eagle.

Der am 5. Dezember 1963 in Cheltenham geborene Michael Edwards ist der erste Skispringer der für Großbritannien bei Olympischen Spielen an den Start ging. Er entschied sich Skispringer zu werden, da es keine weiteren britischen Skispringer gab, mit denen er sich hätte messen können. Ende der 1980er Jahre begann er an internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Finanzielle Unterstützung erhielt er dabei nicht. Das Skifahren hatte er sich selbst beigebracht.

1987 nahm Michael Edwards an den Nordischen Skiweltmeisterschaften im bayrischen Oberstdorf teil. Unter den 58 Skispringern belegte er den letzten Platz. Dennoch war seine Weite von 73,5 Meter ein britischer Rekord, da er als einziger Brite an den Start ging. Dies ermöglichte ihm die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Calgary, Kanada, im Jahr 1988.

Bekannt durch sein Grinsen und seiner dicken Brille erobert er die Herzen der Fans. Seine wackeligen Sprünge brachten die Zuschauer zum Lachen, aber auch gleichzeitig war man etwas besorgt. Ohne finanziellen Mittel, ohne Trainer und richtige Trainingsmöglichkeiten hatte er es geschafft, er war dabei und entflammte die Herzen der Fans.

1989 zog er sich bei einem Sprung eine Schädelverletzung und mehrere Rippenbrüche zu. Er wollte dennoch weiterhin springen und sich für Olympia qualifizieren. Später nimmt er an einem Wettbewerb im amerikanischen Lake Placid teil. Eddie the Eagle wurde zum Medienstar, gerade weil er keine Erfolge verzeichnen konnte. Für einige war er einfach nur peinlich, doch seine Fans liebten ihn.

Sein nächstes Vorhaben, die Olympischen Winterspiele 1992 in Albertville, Frankreich und die im Jahr 1994 stattfindende Winterolympiade in Lillehammer, Norwegen, scheiterten. Auch die Teilnahme im Jahr 1998 in Nagano, Japan, hatte nicht geklappt. Er konnte sich nicht qualifizieren.

Das IOC, Internationales Olympisches Komitee, hatte die Regeln geändert, was ihm eine Teilnahme an weiteren Wettkämpfen unmöglich machte. Sein Geld verdiente er nur mit Werbeauftritten und er kehrte in seinen alten Beruf Maurer zurück. Nachdem er Privatinsolvenz anmeldete, macht er 2003 seinen Abschluss an der De Montfort University. Hier hat er ein dreijähriges Jurastudium absolviert. Sein Geld hatte er den falschen Leuten anvertraut, was ihn dazu bewegte Jura zu studieren.

Ihm war ein sicherer Job wichtig. Später besucht er mit seiner Familie mehrere Skisprung-Wettbewerbe, um diese einfach nur live zu sehen. Auch wenn seine Karriere nur zwei Jahre andauerte, von 1987 bis 1989, bleibt er in den Herzen seiner Fans. Er schrieb seine Autobiografie „On the Piste: Stories and Tales from the Slopes.“